96 mit Christoph "Krauli" Held und den Besprechungen zu Martha - Das Kochbuch und Held & Herd
Shownotes
Folge 96: Gegensätzlich Kochen!
Unterschiedlicher könnten die heutigen Köche und ihre Bücher kaum sein. Aber hört doch selbst.
Los geht es mit der legendären US-Küchen-, und Stilikone Martha Stewart und ihrem 100. Kochbuch – leider aber nur dem ersten in Deutschland – und ihren 100 Lieblingsgerichten aus eben diesem. Was muss das für eine Arbeit gewesen sein, aus einem Füllhorn an Rezepten für „Martha – das Kochbuch“ „nur“ 100 auszusuchen … puhhh. Dazu Fotos und Anekdoten aus dem Leben der feinen Dame aus dem Privatarchiv. Es ist gepflegte Kulinarik aus einem ganz besonderen Lebensstil. Viele Austern und reichlich Kaviar auf einem 300 Seiten Oeuvre. Letzteres aber muss es am Ende nicht immer sein. Und so kocht sich Gregor durch ein Buch für jeden Anlass. Die spritzige, feine Gartenparty, die feinen Häppchen für Freunde und scheitert am Ende womöglich an Piroggen?
Patrick geht es ähnlich. Er kocht reichlich aus „Held und Herd“ dem 1. Kochbuch von Christoph „Krauli“ Held. Das Ergebnis sieht aber – für ihn – immer anders aus als die Bilder im Buch. Wirtshausküche aus dem Salzkammergut, viel Saisonalität und vor allem Regionalität will eben gelebt – vor allem aber – sorgsam gekocht werden. „Krauli“ selbst macht das – nach eigenen Angaben – nie nach Rezept. Braucht diese liebevolle Heimatküche mit ihrer einfachen Philosophie – ohne Regeln – und den rund 100 Rezepten vielleicht doch etwas mehr Augenmerk?
Fragen über Fragen. Fragen wir ihn doch selbst! Wir haben uns am Ende mit „Krauli“ unterhalten.
Aber ohne Frage bleiben wir alle zusammen immer lecker, oder?
Hier gibt es die Bücher über Genialokal*:
Martha – Das Kochbuch: https://tidd.ly/4gn8ezU
Held & Herd: https://tidd.ly/4orYBC7
Kraulis Tipp: Haya Molcho – Erinnerungen, die schmecken: https://tidd.ly/4v71MBI
Sonstige Links:
https://www.marthastewart.com/
https://www.youtube.com/@heldherd8014
*Diese Links (Genialokal) sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekommen wir von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.
Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen beim Kochbuchcheck Podcast.
00:00:03: Martha Stewart wird Thema sein bei uns, sie ist eine der einflussreichsten Lifestyle-Unternehmerinnen der USA und eine Frau mit Brüchen vom Einwanderer Kind zur Selfmade Milliardärin vom Vorbild zur verurteilten Straftäterin und wieder zurück ins Rampenlicht.
00:00:19: Und wir stellen heute nicht irgendeinen Kochbuch vor sondern ihr sagenhaft einhundertstes.
00:00:26: Und von Main an der Ostküste geht's dann nach Österreich genauer ins Salzkammergut.
00:00:30: Okay, ja ...
00:00:31: Ja?
00:00:32: Gegensätzlich könnten die Autoren ja kaum sein.
00:00:34: Christoph Krawli hält und seinen Buch Held und Herrt.
00:00:38: Rebellisch wild-und ungezähmt koche.
00:00:40: er sagt man.
00:00:41: Ob das so ist, wir werden es sehen!
00:00:44: Hauptenkoch Küchenfreigeist und TV Koch isst er und wir haben uns mit ihm auch noch unterhalten.
00:00:50: Ich würde sagen
00:00:52: Los gehts So.
00:01:01: Der Podcast von
00:01:04: und mit Gregor Wagner
00:01:06: und
00:01:07: Patrick Linke.
00:01:10: Hallo, Patrick!
00:01:12: Mensch,
00:01:13: dieser Podcast geht so viral immer, ne?
00:01:16: Freut mich.
00:01:16: Ja, Wahnsinn.
00:01:17: Wahnsinn, immer mehr Follower, das liegt natürlich auch daran, dass wir Content liefern.
00:01:23: Wir sind ja die Content-Menschen und nicht nur die Labermenschen.
00:01:28: Aber es gibt doch viele Laberpodcasts.
00:01:30: Das unterscheidet uns.
00:01:33: Ja, mag sein.
00:01:34: Wir laden auch viel Zeug.
00:01:35: Das ist richtig.
00:01:38: Aber es ist wie's ist?
00:01:40: Die beiden letzten Folgen, die gingen ja ... Die hatten so ein Thema.
00:01:44: Wir haben mal so Themen-Tage probiert in Mexiko und Italien.
00:01:49: Und heute kann man wie auch in der Anmoderation.
00:01:52: sehr unterschiedlicher könnten Autoren ja kaum sein.
00:01:56: Also jetzt der Crawley und die Martha
00:02:01: Der Trauli und
00:02:03: Diemapher, genau.
00:02:05: Aber was die beiden doch verbindet ist ja schon so das Gastgeber-Tum des Beides.
00:02:13: Also sie hat es sehr kultiviert, da zum Beispiel noch ein bisschen mehr... Und er
00:02:17: hat eine kleine Gaststube?
00:02:19: Ja!
00:02:19: Ein Ausflugslokal.
00:02:21: Wie sagt man?
00:02:22: Wurzhaus.
00:02:24: Genau, Gasthaus.
00:02:27: Ich hatte mal geguckt jetzt ... Thema Gastgeber-Tum zu Hause.
00:02:34: und das ist schon offensichtlich so ein kleiner, ein leiser Trend dass wir auch noch mehrere Jahre nach Corona doch noch viel selber kochen.
00:02:46: Immer mehr?
00:02:47: Ja und auch gerne Besuch haben.
00:02:48: Das ist wahrscheinlich so ein bisschen der kalten digitalen Welt.
00:02:51: So ein bisschen ein Gegenpol Ein bisschen weniger formell und inszeniert als früher eher gemütlich, flexibel.
00:03:00: Und mit einem Hauchkaos so lass ich es!
00:03:03: So last
00:03:04: du es?
00:03:04: Ja, so lasse ich es.
00:03:07: Die Zahlen sagen auch, dass der Befragte zu ca.
00:03:11: von den Tänklichen oder mindestens einmal pro Woche Gäste hat.
00:03:15: Guck ja, du auch?
00:03:16: Nein nicht nein.
00:03:18: Und weitere zweiundvierzig Prozent mindestens mal im Monat Du auch?
00:03:23: Nein, ich drücke diesen Schnitt.
00:03:27: Also die Mehrheit der Menschen hat regelmäßig Besuch und gleichzeitig...
00:03:32: Ich habe auch gerne Besuch.
00:03:34: Okay das freut mich!
00:03:37: Ja, weil es einfach schöner ist zu Hause zu sitzen als im Restaurant.
00:03:41: Allein der Geräuschpegel ist ja oft unerträglich.
00:03:44: Ja kommt aus Restaurants.
00:03:46: Aus dem Wasser
00:03:47: finde ich sie im Alter geworden.
00:03:49: Ich hab die Spitze gerade wieder, ob ich Geräusche empfindlich im Alter
00:03:55: geworden bin.
00:03:55: Gibt es passiert?
00:03:56: Das
00:03:56: ist tatsächlich nicht so, dass ich im Alter gehäu... Aber es ist so das mich das einfach nervt und zu Hause kann ich doch machen tun was ich will, das kann ich im Restaurant nicht und das ist einfach schöner und die Gäste fühlen sich bei mir auch immer recht wohl.
00:04:11: also
00:04:11: sagen sie dir zumindest
00:04:12: sagen alle
00:04:13: ja Und ja, wo du sagst.
00:04:17: gleichzeitig gab es auch natürlich Erhebungen.
00:04:21: Viele kochen natürlich zu Hause auch.
00:04:23: Fünfzig bis sechzig Prozent der Erwachsen sagen sie würden sehr häufig selbst Mahlzeiten zubereiten
00:04:29: mit
00:04:30: steigenden Tendenz im höheren Alter.
00:04:33: Das ist
00:04:33: ein Trend bei mir beim höheren Alter.
00:04:40: Was tue ich dir ins Getränk rein?
00:04:42: Es ist tatsächlich so, dass das in Feriengebieten auch auf Sylt ist.
00:04:46: Dass die Menschen, die sich Ferienhäuser buchen oder Ferienwohnungen buchen zu Hause mehr kochen Das stand A in der Zeitung und B haben es die Gastronomen in den letzten zwei Jahren sehr deutlich zu spüren bekommen.
00:04:58: Es ist aber auch dem geschuldet, dass die Preise ja steigen ohne Ende im Restaurant wo man sich wirklich sagt wow Ja Wenn ich ins Restaurant gehe, möchte ich immer begeistert sein.
00:05:12: Oder zumindest etwas bekommen, was ich mir zu Hause eventuell nicht so zubereite
00:05:19: oder zubreiten kann.
00:05:20: Ich
00:05:20: möchte überrascht sein und natürlich ist das immer eine Gesamtkomposition in einem Restaurantabend.
00:05:26: Das lebt ja ganz eindeutig vom Service.
00:05:30: auch
00:05:31: Jetzt bist du direkt bei dem Punkt, das wäre mein dritter Punkt.
00:05:34: Dass die Leute tatsächlich immer weniger aussetzt essen zur
00:05:37: Zeit.
00:05:38: Ausgrund von
00:05:39: künftes
00:05:40: Kosten?
00:05:41: Ja natürlich klar!
00:05:43: Also du gehst in ein Restaurant auf Sylt muss ich ja ehrlicherweise sagen wenn man also jetzt nicht gerade zum Italiener geht und sagt dich holen wir jetzt eine Basta.
00:05:50: dafür würde ich aber auch nicht unbedingt ins Restaurant gehen außer man will mal wirklich Leute schnell treffen oder so.
00:05:56: Dann kommst du mit Vorspeise, Hauptgang und eventuell ... Lass mal das Dessert weg.
00:06:01: Und dann hast du ein Fleißchen Wein oder so was.
00:06:04: Also unter Hundertfünfzig kommste nicht raus mit zwei Personen?
00:06:08: Hast du mit zwei personen?
00:06:10: Ja ja okay.
00:06:12: Ich hätte jetzt gedacht, du sagst hundert pro Person.
00:06:14: Nein!
00:06:15: Es
00:06:16: geht nach oben hin ist immer ... Gibt's ja auch Restaurants auf Sylt.
00:06:22: Ganz für ca.
00:06:22: €, € und € für zwei Personen.
00:06:26: Die Sinnhaftigkeit versteh ich nicht aber bitte!
00:06:28: Das ist ja alles ein Gesamtkonstwerk.
00:06:31: Wenn die willkommen uns sagen so wir haben jetzt hier eine rückwärtsgegarte zweimal abgewaschen und geschälte und gefüllte Erbsen dann freuen sich manche Menschen
00:06:39: Ja, auch östig manchmal hin und wieder.
00:06:43: Aber alles in Grenzen!
00:06:45: Auf den Maßen genossen.
00:06:47: Also es wird zu Hause viel gegessen gekommen und durchaus auch Besuch empfangen.
00:06:53: Und da ist doch unser Podcast, also großartig.
00:06:56: Da muss man mehr und mehr... Das heißt
00:06:58: wie Faust aufs Auge oder?
00:06:59: Ja genau!
00:07:01: Und auch nicht mehr ganz so stief und so förmlich wie früher, sondern alles so... Holt
00:07:06: euch tolle Kochbücher
00:07:07: voran.
00:07:08: Wir kochen was einfaches.
00:07:09: So nämlich wir schlagen ein Buch auf und zack.
00:07:12: sollte man ja generell mal machen, dass mein Gäste einlädt und legt man irgendwie drei-vier Kochbühche hin, obwohl müsste man dann noch einkaufen.
00:07:21: Kühlschrank, der so groß ist wie deiner.
00:07:22: Dann kann man das machen.
00:07:24: Ansonsten wird es schwierig.
00:07:27: Ich kann nichts für deine
00:07:28: Feiermisse... Armut!
00:07:32: Komm,
00:07:32: macht mal hier den ersten Checkchen dir.
00:07:37: Möchtest du mal an die Ostküste reisen?
00:07:38: Main zu Martha.
00:07:41: Martha Stewart.
00:07:42: Das
00:07:42: arme Mäuschen.
00:07:44: Gut, Martha Stewart, das Kochbuch habe ich dabei.
00:07:49: Du kennst Martha Stewart, ja?
00:07:51: Ja.
00:07:51: Ich glaube ich wusste irgendwie das es die gibt aber die hat mir eigentlich nichts gesagt weil ihr auch bisher noch nicht...
00:07:58: Aber dann fragt doch Google und ChatGBT die sagen alles.
00:08:00: Ja bis her hab' ich gar keinen Grund sie zu
00:08:02: googeln.
00:08:03: Aber jetzt hat
00:08:03: sie ein Kochbuch!
00:08:05: Das heißt jetzt hat's sie erstes deutsches Kochbuch.
00:08:08: Genau.
00:08:09: Also so in den USA rausgekommen.
00:08:10: Ja
00:08:11: natürlich, aber in Deutschland ist das das erste.
00:08:12: Genau, das ist ihr hundertstes Kochbuch Verrückt Wahnsinn
00:08:16: und das erste in Deutschland.
00:08:18: Also interessante Frau, bewegtes Leben.
00:08:21: Toll!
00:08:22: Und ich sage mal ganz kurz wer Martha Stewart ist für die Leute, denen es ähnlich geht wie mir.
00:08:29: Sie wurde einviertig geboren tatsächlich in Jersey City als Tochter polnischer Einwanderer wuchser in eher einfachen Verhältnissen auf, arbeitete schon als Teenie, als Model und war später einer der sehr wenigen weiblichen Börsenmarklerinnen an der Wall Street und gründete in den neunzehn-siebziger Jahren ihr erstes Catering Service.
00:08:56: Ihr erstes Buch, Seas Entertainment kamen zweiundachtzig raus.
00:08:59: das war so eine Mischung aus Bildband Kochbuch und Homestory und begann da mit so dem amerikanischen Mittelstand für ein schönes Leben zu begeistern also für stilvolle Befeß und so ein perfektes Gasgeber-Turm.
00:09:13: Also so einen aufgewerteten Alltag.
00:09:15: einfach propagierte sie.
00:09:18: Daraus entstand ein Medienimperium mit Dutzend weiteren Büchern, ihrem Magazin Martha Stewart Living, eigenen TV-Show und auch der Firma Martha Stewart living on the media die neun neunzehnte Börse ging und zeitweise mit rund zwei Milliarden Dollar bewertet wurde also
00:09:36: Big
00:09:37: Player.
00:09:39: So wurde Stewart zur ersten Selfmade Milliardärin in
00:09:43: den USA
00:09:44: so im Lifestyle Haushaltssegment Und einer, kann man sagen, rückblickend als eine der ersten Influencerinnen.
00:09:53: Sie vermarktet halt damals wie heute noch immer ihr privates Leben, ihre Küche, ihren Garten, ihren Geschmack als Markt gemacht aus dem Geschäft bis hin zu Kochgeschirr und Wohnaccessoires und den ganzen Kram so ähnlich wie heute was die Jamie Oliver oder so.
00:10:10: Ich weiß ja auch in Deutschland jemanden, Ja, also dass
00:10:15: die Köche alle ihre Gewürze
00:10:17: haben und ihren Pfannen und so.
00:10:18: Selly vielleicht noch?
00:10:19: Die
00:10:20: hat vielleicht ihre Backformen.
00:10:21: Ja, die hat doch viel Kram.
00:10:25: Ich weiß es nicht.
00:10:26: In Deutschland gibt's das nicht, dass man so Fans hat von Köchen, dass die einem alles aus der
00:10:33: Hand war.
00:10:34: Das ist ja richtig!
00:10:35: Aber das gibt es nicht... auch dem Henzler seine Pfannen und so zu euch alles.
00:10:42: Ja, ihr vermarktet nicht sein Leben.
00:10:43: also ich vermarktete ja ihr Privatbild als Marker, das ist ja Influencerin.
00:10:47: Aber
00:10:48: so eine Ikon haben wir doch in Deutschland.
00:10:49: Also auf dem Level
00:10:52: Vielleicht sollten wir damit anfangen.
00:10:54: Ich
00:10:54: hatte ja letztens mal so ein Sombrero auf, vielleicht sollte man genau damit anfagen dass man sagt diesen sombrero der hat ja viel Liebhaber gewonnen das man in unseren Merchandising Shop mitaufwandt.
00:11:04: Ja dann könnt ihr ihn verstärkern.
00:11:05: Du könntest ihn versteigern zum guten Zweck oder?
00:11:07: Bei Ebay.
00:11:08: Den Original-Sombrero aus Instagram.
00:11:12: Der passt allen
00:11:14: und was man
00:11:14: damit alles machen kann.
00:11:15: Ja toll!
00:11:16: Schatten suchen.
00:11:18: Super gerade jetzt Der Sommer steht vor der Tür.
00:11:21: Das ist so, ne?
00:11:23: Also es gab aber auch kritische Seiten und kleine Skadältchen um sie.
00:11:27: Ihr Bild als Amerikas beste Hausfrau bekam ein kleinen Herriss.
00:11:34: Sie verkaufte dort nämlich Viertausend Aktien einer Biotechfirma Und das Ganze kurz bevor eine negative FDA-Entscheidung zum Kurs Sturz dieser Aktien führte.
00:11:44: Sachen gibt's?
00:11:45: Ja, da wurde sie der Insiderinformation oder die Insiderhandel heißt das verdächtigt verurteilt worden sieht tatsächlich aber nicht wegen dem Insider Handel der natürlich verboten ist sondern wegen Falschaussage Verschwörung und Behinderung der Justiz.
00:12:02: Sie musste fünf Monate ins Gefängnis, fünf Monate Hausarrest Drei-Sichttausend Dollar Geld Strafe, was für eine Milliardärin eher egal ist und zwei Jahre Berufsverbot.
00:12:11: Genug Zeit um ein Kochbuch zu schreiben?
00:12:14: Ja das stimmt!
00:12:15: Sie hat es tatsächlich.
00:12:17: dann aber nach der Gefängnisstrafe hat sie einen großes Comeback erlebt.
00:12:23: Sie kehrte zu ihrem Magazin zurück, startete eine zweitausendfünffende neue TV Show und baut ihre Marke weiter aus.
00:12:31: und heute ist sie mit Über achtzig Jahre immer wieder in Talkshows und in Werbekampagnen.
00:12:38: Hat ein Podcast, hat eine Doku auf Netflix... ...und wird so von vielen als Vorbild für unternehmlichere Hartnickigkeit und Resilienz- und Durchhaltevermögen gesehen und gefeiert!
00:12:53: Ihr Verdienst liegt auf jeden Fall darin Haushaltsarbeit und Kochen-, Gartenarbeit oder Gasgeberthuben aus der damals Frühen vorzeit vermeintlichem Bedeutungslosigkeit geholt zu haben und zu einem aufgeladen, zu einem wertvollen kulturellen Feld irgendwie inszeniert zu haben.
00:13:15: Sie hat sehr früh erkannt dass so eine persönlich gepflegte und entwickelte Personal Brand über Bücher, Merazine und TV und jetzt digitale Kanäle das sich überall durchziehen und vermarkten lässt ein Das ist so das Rollenvorbild für alle Lifestyle-Marken und Creator heutzutage, das ganze lange bevor es Instagram und Influencer überhaupt gab.
00:13:39: Jetzt gehen wir noch zu dem Buch.
00:13:42: Es sind einhundert Rezepte.
00:13:45: Willst du dir das mal anschauen?
00:13:46: Unbedingt!
00:13:49: Einhundert Rezept auf drei hundert vier Seiten, fünf und dreißig Euro kostet es.
00:13:54: Der Schienen ist im DK Verlag.
00:13:59: Sie schreibt im Intro wie schwer es ihr gefallen sei aus ihren tausenden Rezepten hundert auszuwählen, ihre Hundert besten.
00:14:06: Dann schlägt man das erste Rezept auf und dann sind es gedämpfte Eier.
00:14:10: Also sie dämpft Eier statt die zu kochen wo man dann denkt ja gut aber das Rezept ist... Ist das ein Rezept oder... Aber es geht dann direkt weiter.
00:14:23: Es wird dann gehaltvoller obwohl wir uns hier noch einen Kapitel Frühstück Brunch befinden, sie macht hier zum Beispiel eine so gefüllte Artischocke mit pushierten Eiern, Räucherlags und Sauce Hollandaise oder einen Röstsandwich mit Eierstich.
00:14:37: Da kommt so ein ganz lieges Lager-Eierstiche als Brotbelag oder Waffeln mit kandiertem Bacon oder ein paar süße Sachen wie Korinthinscones mit Orangenduft und Rababer.
00:14:52: da ist mir ein bisschen.
00:14:54: Kommen wir später nochmal zu diese Introtexte, die ist ja immer sehr prosagegeschrieben.
00:15:00: und dann erzählt sie davon dass diese orangischen Duft den macht sie indem Sie den orangischen Abrieb in den Teig gibt.
00:15:07: Und das fände sie perfekt.
00:15:09: unter dem Rezept kommt die orangische Schale aber nur zu den Korintern zu den eingelegten und nicht mehr in den teig.
00:15:16: Das finde ich so ein bisschen bemerkenswert.
00:15:18: Dann das nächste Kapitel Suppen und Salate, zum Beispiel hier mit einer roten Beete-Suppe.
00:15:24: Borscht!
00:15:25: Die von ihren polnischen Vorfahren.
00:15:29: Laut Text ist das natürlich am schmackhaftesten wenn diese kleinen Roten Beten frisch aus dem eigenen Garten kommen.
00:15:36: Wer hat der hat?
00:15:38: Ja du hast es nicht.
00:15:40: Nein ich habe keinen.
00:15:41: Ich hab' das auch nicht.
00:15:43: Wir haben nur Bakone.
00:15:44: Das
00:15:45: ist so.
00:15:45: Mehr oder weniger begrünte.
00:15:50: Dann gibt es noch Kartoffeln und Buttermilch, eine rote und gelbe Gaspaccio.
00:15:54: Einen kalten Miesmuschelsalat oder einen Salat-Misoise.
00:15:59: Danach kommen Cocktails!
00:16:01: Ein Marfartini Eigentlich ein recht gewöhnlicher Wodka Martini, was den Martha mäßig macht habe ich jetzt nicht entdecken können.
00:16:10: Aber es ist auch egal!
00:16:11: Da gibt's einen gefrorenen Granatapfel Martha Vita.
00:16:13: der klingt sehr lecker praktischerweise direkt eins Komma drei Liter für den großen Durst.
00:16:19: Für Gäste die
00:16:20: du nicht hast oder ein Espresso Martini.
00:16:27: nach dem Cocktails bauen wir schnell eine Grundlage mit Appetizer an.
00:16:31: da gibt es zum Beispiel Gallette mit creme fraiche caviar, das sind buchweizen Krebs und nochmal sehr ähnlich wie ich finde buch weizen blinis mit caviar.
00:16:41: ich platziere genau das gleiche.
00:16:43: nun sind die dicker und mithilfe halt gemacht gehen ein bisschen auf.
00:16:48: Und dann gibt es gefüllte senfreier.
00:16:50: Lecker!
00:16:51: Das ist lecker oder?
00:16:52: Ja
00:16:53: aber hast du den?
00:16:53: hast du was gemacht?
00:16:54: gefüllten senfreien?
00:16:55: Nein
00:16:55: habe ich nicht gemacht
00:16:55: Kannst du auch nicht machen weil du brauchst ja von silkihennen also zwölfzehr.
00:17:00: zum beispiel von silkyhennen
00:17:03: Die aus dem eigenen Garten.
00:17:07: Ja, ihre Eier bezieht sich aus ihrer eigenen Farbe an.
00:17:10: Das finde ich super.
00:17:10: also die Silkyhennen von meinen eigenen Hühnern.
00:17:16: Aber es sind genau diese siebzehr Jahre Dinger, von denen man sich immer mindestens eine Hälfte zu viel in den Mund stopft.
00:17:23: Das ist so wirklich lecker!
00:17:24: Absolut
00:17:26: das ist doch ein schöner Starter immer.
00:17:27: und die gestern hier auch schon voll.
00:17:30: Ich
00:17:32: koch da nur noch eine Kleinigkeit, gibt erst mal ein paar Senfeier.
00:17:34: Ja
00:17:35: sehr schön!
00:17:36: Dann macht sie zweierlei von der Auster beide Arten bei ihr gratiniert finde ich für den Austern bisschen schade aber roh ist es ja auch nicht jedermals Sache Das ist richtig.
00:17:48: Aber ich find's die gratinierten Quatsche Aber das muss jeder für sich...
00:17:53: Kräfsküchlern gibts mit Zelleriesalat oder Jakobsmussel Crudo das is so ceviche ähnlich zubereitet.
00:18:02: Da merkt man schon so ein bisschen, wohin die Reise geht auch mit dem Kavi und so.
00:18:05: Das ist alles sehr klassisch, sehr old-fashioned manchmal auch ein bisschen luxuriös kann man sagen.
00:18:15: Der wird schon Löffelweise gerne mal überall drauf können.
00:18:18: Ja lecker!
00:18:19: Absolut
00:18:21: Nach der Häppchen folgt das Dinner eine Tomatentart Die ist ja schon wieder ein bisschen rustikaler.
00:18:28: Schön was sie hier macht.
00:18:30: Sie macht einen sehr buttrigen Nürbeteig und sie macht da drauf ein Ofen gegart Knoblauch.
00:18:38: Daraus wird es in Püree gemacht, kommt eine Stunde Alu-Papier eingewickelt im Ofen und dann das Pürie wird auf dem Teig drauf gestrichen.
00:18:46: Das ist sehr lecker!
00:18:47: Hier ist noch ein kleines Rezeptfehlerchen drin.
00:18:50: nach dem Knoblaub der bei ca.
00:18:54: Gart wird Soll nur die Ofentemperatur auf ca.ig
00:18:58: erhöhen
00:19:00: Kurze Zeit später soll man an die Tat bei zweihundert Grad backen.
00:19:03: Da hat man die dreißig grad umsonst hoch gedreht.
00:19:07: Ist aber auch egal, ist mir nur aufgefallen, weil ein bisschen Albatür auf und wieder zu sind die Dreißig Grat auch schon wieder weg.
00:19:14: So ist es.
00:19:16: Weiter geht's dann mit einem schönen Fünf-Case-Soufflé, einen Spargel Erbsen-Resorto.
00:19:23: Dann gibt's paar Pasta Rezepte.
00:19:25: Lustigerweise wird das wenige eingeführt auch.
00:19:27: Es gibt immer wieder so zwischen Kapitel Erinnerungen heißt das, schwarz-weißfotosalte von ihr.
00:19:34: Da gibt es eine Schwarz-Weißfoto was sie beim Pasta machen zeigt und dann schwärmt sie davon dass sie heute noch immer noch so gerne Pasta selber macht und das genauso macht wie damals.
00:19:48: Und dann kommen halt die Pasta Rezepte allerdings alle mit fertigen Nudeln.
00:19:52: Cappellini zum Beispiel, schwarzem Trüffel wieder auch sehr ... ich sage nicht dekadent aber Nicht besonders sparsam das Rezept.
00:20:01: Putenfleischbällchen mit Spaghetti, Bucatini mit Botargarm Das sind diese zivilianische Fischrogen.
00:20:08: der gepresste Muss man bekommen aber dann ist natürlich ganz lecker.
00:20:14: oder Kartoffelpiroggen?
00:20:16: Die habe ich versucht zu machen, es war relativ spät.
00:20:19: Ich hatte Hunger und mir ist der Teig nicht gelungen.
00:20:23: Teig ist leider Tagesform, da wird nicht immer so wie im Rezept steht.
00:20:27: Da muss man noch ein bisschen nachjustieren und meiner blieb zu flüssig und zu klebrig.
00:20:32: Dann habe ich den einfach durch die Spätzlepresse gedrückt.
00:20:36: Dann gab es Spätzl, Bröstzwiebeln und Käse drüber.
00:20:40: Das war wunderbar!
00:20:41: Also wer mal einen guten schön weichfluffigen Spätzlerrezept braucht... Ja das
00:20:48: Piroggen-Rezept.
00:20:51: Du weißt dir zu helfen?
00:20:52: Die Füllung ist ein Kartoffelpüree mit Käse.
00:20:56: Der eine sammelt halt der
00:20:57: andere kocht.
00:20:58: Was ist
00:20:58: bei uns?
00:20:59: im Podcast haben wir schon
00:21:00: mehrere
00:21:01: Jahre.
00:21:02: Natürlich, dir passieren niemals Fehler.
00:21:04: Niemals?
00:21:04: Weil du kochen kannst wie ein junger Gott.
00:21:07: Oh, das
00:21:08: endlich sagt es mal einer
00:21:10: natürlich!
00:21:12: So da gibt's noch dreimal Hohen, natürlich gerne aus dem Garten auch.
00:21:16: Natürlich.
00:21:17: Gebratenen Trutan...
00:21:18: Aus dem Gartem?
00:21:19: Aus dem garten.
00:21:21: Im Pergament gegart mit Briochefüllung ist natürlich sehr orekanisch.
00:21:25: Ente mit Sauerkirchen gibts oder einen Honig Senflax der sehr einfach und sehr schmackhafter ist.
00:21:31: Also er hat mir gut gefallen.
00:21:32: Okay, aber nicht aus dem Garten.
00:21:33: Der Lachs ist nicht aus einem Garten?
00:21:35: Nein, der ist... Aus
00:21:36: dem nahegelegenen Weier!
00:21:37: Der
00:21:38: ist aber wachlauf.
00:21:39: ...Main und auch von dieser Insel frisch geangelt wahrscheinlich, hat sich den... Gebraten in Lammkottelitz gibt's.
00:21:46: da hab ich nicht so ganz verstanden ob man das wirklich braucht als Rezept.
00:21:49: die werden einfach nur eigentlich angebraten mit Kräutern hinterm Ofen durchgezogen Aber gut lecker isst es ja auf jeden Fall.
00:21:59: Dann folgen hier Beilagen aus dem Garten.
00:22:01: Es gibt zum Beispiel ein Vier-Wurzelbüree und einen Kartoffelstampf ihrer Mutter, die sind auch sehr ähnlich.
00:22:06: du musst ein bisschen gähnen
00:22:08: willst?
00:22:10: Nein ich habe gerade etwas gefunden was ich googeln musste tatsächlich.
00:22:14: Ich habe noch nie hast du das verwendet?
00:22:16: Reiskleieöl.
00:22:20: Gibt es das denn?
00:22:21: Sie
00:22:21: verwendete Reiskleiöle.
00:22:22: ich höre euch heute zum ersten
00:22:23: Mal!
00:22:24: Hab ich nicht gesehen, okay.
00:22:26: Gibt es?
00:22:27: Kost viel Geld weiß
00:22:28: ich nie.
00:22:28: Ja, okay weiß ich auch nicht.
00:22:30: Also hier zweierlei von diesen Pürees gibt's einmal vierwurzelpüree, einmal Kartoffelstamm, die sind sehr ähnlich.
00:22:35: macht sie mit mit Frischkäse ist ja legitim
00:22:39: Lecker Fett
00:22:41: Klar, man kann mal direkt
00:22:42: Butter nehmen.
00:22:45: Ovenkartoffeln machen Sie mit Creme fraiche und wie öfter hier ordentlich ein Schlach Kaviar drauf.
00:22:49: Das geht auch gut.
00:22:50: Kommt wir aus dem Garten?
00:22:51: Genau frittierte Zwiebelringe macht sie, persischen Reis, Kartoffelgratter.
00:22:56: Den macht sich hier mit Sahne und Käse.
00:22:58: Ich mag ja als Beilage gerade, mag ich den klassischen Französischen aus der Gegend von Lyon?
00:23:05: Natürlich!
00:23:05: Der Gratte, Dauphinoise heißt das.
00:23:08: Der wird ohne Käse gemacht.
00:23:10: Das ist so.
00:23:10: Und eigentlich
00:23:11: auch ohne Eier.
00:23:11: Es spricht der Feinschmecker.
00:23:13: Ja, nein es ist leckerer, das
00:23:15: geht gut.
00:23:16: Ja
00:23:16: doch.
00:23:16: Probiert mal da draußen einen Kartoffelngratter ohne Käser oder ohne Ei.
00:23:20: Das ist super.
00:23:21: Einfach mal googeln, gibts tolle Rezepte, das wird trotzdem knusprig und sehr kartoffelig und lecker.
00:23:27: Ist nicht so gehaltvoll als Beilage.
00:23:29: Ja auch du Patrick kannst es mal probieren.
00:23:32: Mir musst du das nicht sagen?
00:23:34: Nein du kannst das natürlich!
00:23:35: Du machst das aus der Lamengen... Entschuldigung
00:23:37: diese Pirrocken, da stehe ich nachts aufmacht dir Pirroppen nochmal.
00:23:42: Teig ist Tagesform.
00:23:44: Ja, ist es doch!
00:23:45: Na ja ich hatte keine Lust mehr nachzujustieren.
00:23:47: Also wenn mich... Wenn du nie
00:23:50: was dazu nimmst?
00:23:52: Niemals.
00:23:55: Ich könnte jetzt aus dem Nähkästchen plaudern und ich tue's aber nicht.
00:23:57: Was denn?
00:23:59: Wer
00:23:59: hat denn dein Nudelteig jedes Mal gerettet?
00:24:01: Wer
00:24:03: stand in der Küche, die Gäste stehen da?
00:24:06: Ach
00:24:06: du so!
00:24:07: Das ist das Niveau, dass du jetzt willst.
00:24:08: Entschuldigung,
00:24:09: sag
00:24:09: ich nur Kartoffelklüsse.
00:24:11: Ah, dann lacht er!
00:24:13: Kartoffellklüssee.
00:24:15: Ach Gott zum Glück hab' ich noch ein Paket
00:24:16: Nudeln da.
00:24:17: Du sagst zu mir... Im Alter ist der Herr ein bisschen feinfühlig geworden.
00:24:26: Kann das sein?
00:24:27: Ich hab's am Ohr und du bist ein bisschen Feinfühlig geworden, weißt du was?
00:24:31: ich
00:24:31: breche jetzt ab!
00:24:32: Nur mein Tipp für alle da draußen macht immer einen Probe-Close.
00:24:35: Der eine oder andere tut das nicht und er muss den Muster auf die harte Tour lernen.
00:24:46: So
00:24:46: es
00:24:47: folge natürlich.
00:24:48: wie könnte es anders sein?
00:24:49: zum Schluss dieses Hoverte sind in diesem Buch fast ausnahmslos, Gebäcketorten.
00:24:56: Ja sie ist Amerikanerin
00:24:57: was soll der machen?
00:24:58: Wieso gehamnig gibt's in Amerika keine Desserts?
00:25:00: Ach Schlontz und Kuchen, Cheesecake, Puffcake, Buffcake alles mögliche.
00:25:05: Ist das
00:25:05: so?
00:25:06: Ja
00:25:06: also richtig fein, außer ein Restaurant irgendwie sowas.
00:25:08: aber da tamt die nicht.
00:25:10: Okay mal so eine Mussochokolade oder so.
00:25:15: Wenn du sie fertig kaufen kannst, reißen Sie die auch.
00:25:20: Du warst ja da, nicht ich?
00:25:22: Also es gibt zwei Ausnahmen Glutoranchen Granita und einen Buttermilch Saubé.
00:25:27: immerhin Das magst du übrigens, wird gesüßt mit Maissyrop.
00:25:32: Den gibt es hier so gut.
00:25:33: Den findet man nicht zum Glück.
00:25:35: das ist ja gilt als Teufelszeug.
00:25:38: Ja
00:25:39: vieles manchmal in Amerika kaufen kann gilt als teufel.
00:25:42: Aber
00:25:42: den kann man natürlich substituieren mit Gavendicksaft Reissyrop oder was auch immer man hier bekommt.
00:25:47: aber ansonsten muss man sagen fast alle bis auf deine Hühner gerade.
00:25:51: also wirklich neunzig Prozent der Zutaten bekommt man ... dem Supermarkt nebenan.
00:25:57: Oder man hat den entsprechenden Garten aus dem Schöpferkern...
00:25:59: oder man hat einen Garten, wo man Tudäne ernten kann?
00:26:06: Ja!
00:26:07: Das ist klar.
00:26:09: Ansonsten gibt es hier noch Brownies mit Karamellenschokosauce, Bisseetorte oder für sich Himbeerkrumbel oder eine Rhabarber-Linzertorte oder so Sachen.
00:26:20: Also dann Layout und Look von dem ganzen
00:26:23: Buch.
00:26:24: Das ist schön.
00:26:25: Ich find's manchmal vielleicht ein bisschen wild.
00:26:28: Es ist nicht typisch DK, da hat man sich mal so'n bisschen losgerissen und das finde ich sehr amerikanisch?
00:26:34: Ja, ich weiß nicht was daran... Aber es ist
00:26:36: wie die Englischen und die amerikanischen Bücher bei DK, die haben dann immer so'nn anderes Layout.
00:26:41: Die haben viel Intro Text.
00:26:43: You
00:26:43: can cook this!
00:26:44: Weißt du aus England der Typ?
00:26:45: Das erinnert mich da so'nen bisschen an.
00:26:48: recht lange Einladungstexte, die viel Platz einnehmen.
00:26:52: Es gibt teilweise Unterrezepte, die wir noch in den Haupttexte packen und es gibt doppelseitige Fotos.
00:27:00: Da gibt's wieder vier Fotos auf einer Seite.
00:27:03: Die Fotos von ihr sind alle in schwarz-weiß und alles ist sehr viel los.
00:27:11: Wobei die Fotos von ihr sind echt schön.
00:27:16: Die weiß ja schon, wie es geht.
00:27:19: Ja, das
00:27:20: war ein Model genau und dann sieht man so aus den Sechzehrjahren oder was?
00:27:24: Also siebzigern, wie sie bestens gestaltet im Garten Kopfsalat sammelt.
00:27:28: Das ist alles nett und auch sehr charmant.
00:27:31: Sollten wir uns überlegen wenn wir unser erstes Kochbuch machen... ...das ist ja dieser Bratschlauch-Idee,... ...dass wir dann auch im Gaten stehen und Kopfsalad sammeln.
00:27:41: Ja, oder auch nur im Bratschlok.
00:27:43: Oder gekleidet
00:27:44: sind in dem Radschlok?
00:27:46: Klar!
00:27:46: Grüße gehen raus an alle Verlage.
00:27:48: der haben schon das eine oder andere Angebot bekommen.
00:27:51: ist es noch nicht das Richtige dabei?
00:27:52: Es geht natürlich auch um die Monitäre und
00:27:54: Geschichten, lieber
00:27:55: da Das ist ja nicht ohne.
00:27:56: Wir bringen ihr ansprechenden Mehrwert mit.
00:27:59: Also da können wir uns ja nicht alleine so.
00:28:00: Allein die Fotos?
00:28:01: So!
00:28:02: Achso
00:28:02: ich bitte Sie Wenn sie sich da nochmal in sich gehen liebe Verlage wenn sie da nochmal kurz zurück rudern und sagen ok
00:28:09: Gut, da legen wir noch
00:28:10: Ja,
00:28:11: was drauf?
00:28:12: Also, nein.
00:28:13: Foodfotos sind alle sehr modern und hält zum Teil.
00:28:21: Man kennt ja eher so Donnerhay wahrscheinlich hier.
00:28:23: Das ist sehr ähnlich hier.
00:28:26: Dann gibt es manche, die sind sehr old-school wie die Entenbrust.
00:28:30: Es ist ein Oma Teller und sehr vollgepackte Teller aber das ist auch wie Oma gerne.
00:28:37: Jürgen Schütz ist
00:28:41: auch nicht mal die jüngste unsere Marta.
00:28:45: Ja, du
00:28:45: glaubst doch wohl nicht im Ernst.
00:28:47: Das Martha hier selber hat irgendwie die Hand angelegt.
00:28:51: Ach, ich bitte dich!
00:28:53: Dann gibt's auch hier zum Beispiel die Lammkott, die ich gerade schon erwähnt habe.
00:28:56: Die sehen aus als wenn sie von ihrer Uhrenkelin angerichtet sind so die Minnsplättchen außen rumdrapiert auf dem Tellerrand.
00:29:03: das ist schon sehr erstaunlich.
00:29:07: Ist aber alles sehr charmant Erinnert mich alles beim Blättern, so wie ein schönes Magazin in dem es viel zu entdecken gibt.
00:29:13: Die Texte von Marcel Stewart vermitteln schon eine sehr heile Welt der schönen Reichen aber unbedingt kultivierten die Geschichten aus ihrem Leben und die Klinge also ein bisschen rosamunde Pilchermäßchen, bisschen kitschig würde ich gerne mal hier so sagen.
00:29:28: zum Beispiel in meinem Haus auf Mount Desert Island speise ich gerne auf der eleganten West-Terrasse Und eines meiner bevorzugten Mittagsgerichte ist ein Salat nicht so
00:29:40: aß.
00:29:40: Siehst du?
00:29:41: Auch das müssen wir übernehmen für unseren Traumbruch.
00:29:44: Wenn wir die rote Betin in unserem Bratschloch,
00:29:48: dann
00:29:48: machen wir das sehr gerne auf unserer rostigen kleinen alten, keine Ahnung, Couch...
00:29:54: Ja!
00:29:55: Auf unsere Nordaus-Gerichte.
00:29:56: Nordaust ausgerichtes
00:29:59: Rostbalkon mit abgetrockneten Basilikumstängeln Auf die wir schauen.
00:30:06: So was?
00:30:08: Ja, das ist schön.
00:30:09: Es ist eine sehr interessante Frau im bewegten Leben.
00:30:13: Und mein Kritikpunkt, also ob das wirklich die Hundert Besten sind von den Tausenden.
00:30:20: Also hier die Buchweizenkrepp versus Buchweiznblinis Kartoffelstampf versus Wurzelstampf, gedämpfte Eier und so.
00:30:29: Das ist ... und
00:30:31: die
00:30:32: Lammkottlets.
00:30:33: Aber es ist auch eine schöne Geschichte.
00:30:34: Ob
00:30:35: das die Top-Hunderts sind?
00:30:36: Es ist aber alles lecker!
00:30:39: Ja... Immerhin ist auch ihr erstes in Deutschland.
00:30:43: Für Öffentliches Kochbuch wird also keine Wiederholung geben und trotz dieser kleinen Ungereimheiten insgesamt ein sehr elegantes Buch, vielleicht mit einem gelegentlichen Hang zur leichten Dekadenz.
00:30:55: Man kann sagen es ist sehr klassisch manchmal vielleicht ein bisschen altmodisch.
00:30:59: Ich finde das schön!
00:31:00: Es ist ein schönes Geschenk auch.
00:31:02: Ja, es ist ja charmant.
00:31:03: Vielleicht manchmal ein bisschen überheblich Aber ist auf keinen Fall langweilig und das ist doch die Hauptsache.
00:31:09: Darum geht's!
00:31:10: Und
00:31:10: wir vergeben Kochpotze,
00:31:14: Pötze, Potze,
00:31:16: Bitte?
00:31:17: Ja dann sag hau einen raus.
00:31:19: Sieben
00:31:19: von zehn.
00:31:23: Gut haben
00:31:25: wir das und du hast auch ein Buch dabei
00:31:27: oder?
00:31:27: Kommen wir von Marta zu Christoph.
00:31:33: Also ich habe einen Buch dabei von einem Koch, der hierzulande... Ich möchte das meine.
00:31:37: Das ist jetzt nicht despektierlich aber ich könnte mir vorstellen dass man ihn in Deutschland eher weniger kennt weil man ihn noch nie zu Gesicht bekommen hat und weil er hier in Deutschland noch nicht zur Erscheinung getreten oder in Erscheinungen getreten ist.
00:31:50: Aber nichtsdestotrotz das Schmälert seinen Erfolg in Österreich um gar nichts denn da ist ja offensichtlich Ich möchte mal sagen, ein Superstar.
00:32:00: Ein Held!
00:32:01: Und da...
00:32:01: ach guck!
00:32:03: Also da sind wir schon bei Christoph Heldt, der ist nix von achtzig geboren in Österreich und ist auch bekannt unter seinem Spitznamen Crowley.
00:32:12: Also Christoph Crowley-Heldt.
00:32:15: Der absolvierte zwei tausend drei seine Kochlehre und anschließend ging er ins Zivildienst.
00:32:20: Hatte
00:32:20: eigentlich im Interview gesagt, warum er Crowley heißt?
00:32:22: Haben wir das gefragt?
00:32:24: Nein.
00:32:26: Er war früher ein Leistungsstimmer.
00:32:28: Deswegen heißt er Grauli.
00:32:29: Gut, aber das wäre jetzt mein zweiter Satz gewesen?
00:32:34: Nein, das schneidest du nicht raus!
00:32:36: Das bleibt genauso drin... Ne ich sag's jetzt auch nicht wieder.
00:32:39: Also musst du es dran
00:32:40: lassen.
00:32:40: Nein, ich schneide es raus überhaupt
00:32:42: nicht.
00:32:42: Doch.
00:32:43: Nein.
00:32:44: Er hat dann Zivildienst gemacht so wie eine Ausbildung zum alten Fachbetreuer und war dann zwei Jahre in einem Heimverälteren Menschen tätig.
00:32:56: Er dann als Koch wieder in die Gastronomie ein, und ist seit dem Vorgesspräch auch Pechter- und Betreiber des Ausflugs Gasthofes Siriuskogel.
00:33:10: So heißt das Ding.
00:33:12: Das alles ohne viel Gastroerfahrung.
00:33:15: Also der hat sich vom Regen in die Traufe.
00:33:19: Im beruflichen und privaten ... Ja, das
00:33:20: ist negativ!
00:33:21: Vom Regen im Traufer ist negativer.
00:33:22: Sagt
00:33:22: man das nicht so?
00:33:26: von nichts ins positive, wie sagt man?
00:33:30: Mir fehlen die Worte.
00:33:32: Ist ja
00:33:33: egal!
00:33:34: Ihr wisst was der Kollege meint.
00:33:41: Man schreibt immer sehr viel über ihn im beruflichen und privaten.
00:33:44: das wird mir nur gespiegelt weil ich diesen Herrn jetzt oder wir haben den jetzt auch erst kennengelernt als Küchen rebellen und visionär Und ein Verfechter von regionaler und saisonaler Küche.
00:33:55: Auch auf diesem Buch heißt es immer wieder, auch von Lukas Nagelsernkoch, genauso sollten viel mehr Menschen kochen rebellisch wild-und
00:34:05: ungezähmt.".
00:34:06: Ja?
00:34:07: Das hört man und das liest man immer wieder in diesen Buch.
00:34:09: Ach, der Rebellish!
00:34:11: Kommen wir gleich zu.
00:34:15: Seit Jahrzehntausend macht er auch als Fernsehkoch dann auf sich Aufmerk, oder hat er auf sich aufmerksam gemacht in Österreich.
00:34:22: In verschiedenen TV und Onlineformaten nicht in Deutschland Es ist der Macht-Auch-Podcasten tut er auch Beim Gast zu Gast heißt das Ding gut.
00:34:32: also wir brauchen gar nichts so viel drüber reden weil dass es alles eigentlich hierzulande unbekannt.
00:34:37: aber ich möchte wenigstens weitergeben Und Er war mehrere Jahre Bandleader und Sänger Der Reggaeband Offbeat Mafia.
00:34:46: Das erklärt wahrscheinlich auch, so würde ich es mir erklären.
00:34:50: Ist das zu einfach gedacht?
00:34:51: Wenn ich das sage wegen den Dreadlocks die er hat...
00:34:54: Ich weiß nicht was du hast da.
00:34:55: Erst die Dreadlock sind dann Reggae oder ist Reggae dann... Es ist ein Gesamtpaket.
00:35:00: Ein passendes Gesamt-Paket.
00:35:02: Genau.
00:35:03: Also nennt man doch Dreadlocks
00:35:05: noch, also dieses
00:35:05: Ding da oben Kopf und engagiert sich auch für wohltätige Projekte.
00:35:10: Das macht er jetzt auch in den letzten zwei Jahren sehr offensiv betrieben, das finde ich auch ganz großartig.
00:35:17: Und letztes Jahr erschien außerhalb unseres Radars – haben wir gar nicht mitbekommen – sein erstes Kochbuch?
00:35:23: Genau wegen, weil wir ihn ja nicht kennen!
00:35:25: Held und Herd heißt es.
00:35:28: Grenzenlos verwurzelt kochen Vielleicht fange ich das an.
00:35:35: Das ist ein recht unkonventionelles Buch, möchte ich sagen.
00:35:39: Gleichzeitig ein sehr schönes Coffee-Tablebook.
00:35:43: Möchtest du auch gucken?
00:35:44: Ja, ich möchte sehen...
00:35:46: Ich
00:35:47: kenne es aber Blätter
00:35:48: nochmal.
00:35:49: Blätter doch mal bitte!
00:35:51: Es ist im Servusverlag erschienen.
00:35:53: Ist glaube ich unser erstes Buch am Servus Verlag, oder?
00:35:56: Kostet ... Was
00:36:01: heißt das?
00:36:02: Ist es sehr aus oder ist es ein scharfes Essen, oder ein sanftes?
00:36:05: Das kannst du entscheiden.
00:36:06: Es ist ein sehr schön gestaltetes und beeindruckende Bilder Buch?
00:36:11: Also das ist wirklich schön.
00:36:12: Allein war es so großformatisch.
00:36:14: Absolut!
00:36:14: Von ihm, von der Küche, von den Gerichten und von der Umgebung Salzkammergut.
00:36:18: Das ist alles sehr nahe, sehr präsent und sehr groß gemacht.
00:36:23: Ich mag das layout.
00:36:24: Es ist sehr aufgeremmt.
00:36:25: Schöne Schriften, tolle Gestaltung.
00:36:26: Es macht Lust darin zu blättern, zu verweilen aber auch mehr macht es Spaß daraus zu kochen.
00:36:31: Und ich habe einiges daraus gekocht wenn es auch bei mir immer etwas anders aussah als im Buch.
00:36:38: Wie kommt das denn?
00:36:41: Es bedarf einfach, also das Buch muss gleich von Anfang sagen.
00:36:44: Ich habe das Buch in die Hand genommen und gesagt, oh geil!
00:36:47: Endlich mal auch andere Gerichtetrede, auch andere Kombinationen so... Aber man braucht schon ein bisschen Kocherfahrung, man muss zwischen den Zahlen lesen und dazu komme
00:36:54: ich noch.
00:36:55: Gleich zu Beginn gesteht uns Held dass er von Rezepten eigentlich wenig hält.
00:37:01: So wenig, dass er sich selbst noch nie in seinem Leben streng an Rezepte gehalten hat.
00:37:05: Also er schreibt damit in einer Küche etwas wirklich Gutes entsteht, braucht es vor allem Freiheit.
00:37:13: Also soviel zum Thema Rebellen und so.
00:37:16: Für mich ist ein Rezept ein Ausgangspunkt, es ist als würde man nur den ersten Satz einer Geschichte lesen und sie dann selbst zu Ende schreiben.
00:37:25: Ist das schön?
00:37:26: Ja gut!
00:37:27: Und du hast die Geschichten zu Ende geschrieben?
00:37:29: Ich
00:37:29: habe diese Geschichten dann zu Ende geschrieben.
00:37:32: los geht's im ersten Kapitel dann entsprechend.
00:37:35: also er beschreibt Erst mal, das ist ein ganz großes Kapitel.
00:37:40: Er beschreibt warum verschiedene Texturen und Geschmäcker in Gerichten wichtig sind wie viel man mit der richtigen Temperatur oder auch unterschiedlichen Temperaturen erreichen kann und wie er seine Rezepte entwickelt hat.
00:37:55: Er fasst das alles übersichtlich mehr oder weniger übersichtlich so ein bisschen auch ja in elf Regeln zusammen.
00:38:03: Also das kannst du gerne mal gucken, ganz vorne Gegensätze ziehen sich an.
00:38:06: Konsistenzen also mit allen Konsistenz beim Würzen ans Limit gehen.
00:38:11: nur Geduld braucht man oder Mut zur Hitze.
00:38:14: Das sind so ein paar Tipps und da gibt es dann entsprechende Passagen die man sich dadurch lesen soll wie man also kochen soll.
00:38:20: Und dann kommen rund Achtzig Rezepte bei diesen Jahrhundert.
00:38:24: Bei mir sind's achtzig unterteilt in die vier Jahreszeiten.
00:38:29: das schauen wir ja auch öfter.
00:38:31: Es gibt Ungewöhnliches, wie in Erde gegartter Sellerie.
00:38:37: Das kann man dann im nahe gelegenen Garten
00:38:40: machen.
00:38:41: Neben die Bete!
00:38:43: Neben der Bete.
00:38:44: Es gibt was mich abgeholt hat ... Was wir heute machen werden, heute kochen wir ja?
00:38:49: Wir haben gesagt, wir kochen auch und dann machen wir das.
00:38:51: Wir machen heute einen Sonnenblumenkernresotto.
00:38:54: Das hab ich noch nie gegessen.
00:38:56: Nein,
00:38:56: ich auch nicht.
00:38:56: Ich
00:38:56: wusste auch nicht dass man aus Sonnen Blumenkernen resotte.
00:39:01: Weißt du, ob der Tatsache, weil es ja auch fett ist.
00:39:03: Ist das ordentlich?
00:39:05: Aber wir schauen!
00:39:07: Aus Martha kochen wir dann etwas leichteres.
00:39:09: Genau, Fisch.
00:39:10: Dann passt es doch.
00:39:11: Wir stopfen uns erst und dann gibt's was Leichtes.
00:39:14: Auch das alles bei Social Media nachzugucken.
00:39:16: Unser Podcast ist sowas von ... Wir sind auf allen Kanälen.
00:39:22: Wir sind ein Martha.
00:39:23: Wir
00:39:23: brauchen nur noch einen guten Online-Shop, aber es gibt auch Bodenständiges wie Erdäpfel, Karsbrot in Hirsch, Ossobukko und einem ganzen Blumenkohl aus dem Ofen.
00:39:33: Gut das ist da auch schon angekommen im Hüttenbratl.
00:39:37: Das ist ein Schweineshopf oder Bauch aus dem ofen.
00:39:40: also solche Sachen gibt es dann auch Fichtenwipfelais.
00:39:46: Wenn man im Garten Fichten wippelt, könnte man die jetzt gerade ernten.
00:39:50: Das ist ja grade die Zeit für Fichtenwipfel.
00:39:53: Obacht wenn sie zu tief hängen!
00:39:57: Also es sind liebevoll gestaltete Rezeptle, tatsächlich viel Neues... Rezepte?
00:40:03: Entschuldigung du hörst aber heute ganz genau
00:40:05: hin.
00:40:06: Tatsächlich viel neues oder neue Kombination und immer wieder und das macht ihn so smart und so süß.
00:40:13: Immer wieder seine eigenen Superlative.
00:40:15: Ja, also weil du gesagt hast... Wir gucken uns dieses Blah von diesen Zahlen immer gerne an.
00:40:21: Also der Buch Weizen Salat ist ein geniales Sommergericht!
00:40:24: Die Brennnesselknüttel sind hervorragend die Spargelkisch ist grandios und die Schweinebackel sind wunderbar.
00:40:35: Ich hätte mir da ein bisschen anstatt diesen Superlativ zu nehmen, hätte ich mir ein bisschen mehr Detailiebe bei den ganzen Gerichten gewünscht.
00:40:44: Und das ist das, was du ja auch bemängelt hast bei den Reden.
00:40:47: Gibt es das eine oder andere Ding?
00:40:48: Das ist vielleicht nicht unbedingt ein Fehler.
00:40:50: Möchte ich auch nicht sagen dass das ein Fehler ist aber es ist vielleicht so... hol die Leute ab!
00:40:54: Ja deswegen... Nudeln in Berlauchcreme.
00:40:59: Da soll man also die Masse pürieren und dann unter die Nudel machen.
00:41:03: der Kenner weiß, dass das so ohne Nudellwasser extra nicht funktioniert.
00:41:08: Das wird ne Machepampe die zusammenklebt.
00:41:11: er nimmt nur einen Schuss Nuddelwasser Masse rein zu pürieren.
00:41:15: Das reicht nicht!
00:41:16: Ja, aber was ist die Große?
00:41:17: Ist ein Schluss.
00:41:19: Das ist ja irgendwas zwischen... Na
00:41:20: jene,
00:41:20: es sind schon hundertfünfzig.
00:41:22: Ich finde, fünfzig ML steht drin soll da reichen Aber das ist für die Masse um sie zu pürieren.
00:41:27: Sonst kriegst du ja Bärlauch und das, was da alles dabei ist, nicht piriert.
00:41:30: D.h.,
00:41:30: da fehlt Nudelwasser, um das Ganze ein bisschen schmeidiger gletschigzumachen So fange ich mal an.
00:41:38: Dann die Spargelkisch.
00:41:39: Das is der Knaller.
00:41:41: Die Spargelnkisch soll man bei Hundert-Achzig Grad Mit Alufolie abgedeckt, backen.
00:41:48: Das bringt gar nichts.
00:41:52: Wenn du die abdeckst, da wird nix braun und nicht fertig.
00:41:57: Was macht der Profi?
00:41:59: Also ich?
00:41:59: Das ist alle Papier weg.
00:42:00: Genau, alle weg, backen und dann geht es auch auf!
00:42:04: Dann wird's ja auch wenn Stock zauft, weil das ja Eiermasse, dann stocke das auch.
00:42:07: also das geht schief.
00:42:08: Also das mit fünfundvierzig Minuten ist das nicht zu machen.
00:42:10: abgedeckt von Anfang an.
00:42:12: Ich kann das später abdecken, wenns möglicherweise nicht reicht, wenn sie dunkel ist.
00:42:15: So macht man es eigentlich.
00:42:19: Das ist so wo ich sage denk mal drüber nach... Dann Forelle im Speckmantel.
00:42:26: Also die habe ich auch gemacht, die vor dem Speckmantel soll man den Speck um die Forelle rumwickeln und rollen.
00:42:33: Jetzt sieht man bei ihm also wir wissen das wie er es gemacht hat.
00:42:36: der hat das mit Folie gemacht.
00:42:37: auf Klarsichtfolien hat das eingerollt wie man das halt so macht.
00:42:40: Speck auslegen auf einer Rolle die Forele drauf und einrollen warum sagst du's nicht?
00:42:45: Ja sagt den Leuten doch weil die Bilder sprechen eine eindeutige Sprache sagt den Leute doch jetzt hab' ich so gemacht ganz normal ist ja kein geeinendes.
00:42:52: Und was aber Finde ich gar nicht geht.
00:42:54: Auf dem Teller ist dann Forellenkavia findet sich im Rezept auch nicht schön.
00:42:58: Ja, aber
00:42:59: da bist du da bist so eigen.
00:43:01: Das habe ich oft.
00:43:02: Hast du das oft?
00:43:03: Ja, das sehe ich oft!
00:43:04: Deswegen sage ich jetzt nicht... Ist das ein Fehler?
00:43:06: Ich finde es halt so detailverliebt.
00:43:09: Fände ich jetzt schön und man sagt okay kommen da passt jetzt Forellen Kavier dazu weil der ist jetzt aufm Teller.
00:43:13: Wundert man sich was ist denn da am Bild drauf.
00:43:16: Das findet, dass diese Sachen fehlen aber immerhin.
00:43:19: Immer wieder mal in Rezepten dieser Hinweise auf den Gerichten, auf den fertigen Gerichten sind Sachen die sie im Rezept nicht zu sehen also Kräuter und Blüten usw.
00:43:26: Und so fort.
00:43:28: wie würdest du das beschreiben?
00:43:29: Du ist einfach...
00:43:30: Ja
00:43:35: okay keine Ahnung.
00:43:37: ja
00:43:42: ich habe nicht gesagt große Ich finde ein bisschen unaufmerksam.
00:43:46: Ich würde danach nicht das Buch wegschmeißen und sagen, ich kaufe mir das Buch nicht, ist ja Quatsch!
00:43:49: Aber es hat so einen Geschmäckler wo man sagt, auch das hätte man doch, ne?
00:43:52: Weil
00:43:53: du guckst jetzt das Bild an und sagst... So eine Zahl zum Anrichten, Doppelpunkt,
00:43:56: Petersilie
00:43:57: und so... Mach's
00:43:57: schön,
00:43:57: ne?!
00:43:58: Es wäre dieser Crunch im Mund und dieses Mundgefühl wenn das da so platzt und so.
00:44:02: Das ist glaube ich bestimmt
00:44:03: toll.
00:44:03: Ja.
00:44:04: Ich hab' leider tatsächlich vergessen, weil ich das Bild erst später... Also gar.
00:44:07: Im eigenen Kapitel am Schluss gehts dann ums Konservieren Also nach den ganzen Dingen, ich wollte jetzt die ganzen Gerichte aufzählen.
00:44:15: Aber nachdem kommt dann also Konservierern einlegen, vergehren weil es liegt ihm ja am Herzen gute Lebensmittel nicht wegzuwerfen und einiges aus dem Sommer zum Winter hin rüber zu retten.
00:44:30: Was ich schön finde auch dieses Kapitel absolut.
00:44:36: Was ich schön finde ist, dass auch das Kapitel, dieses kleine Kapitel hin am Schluss auf die Jahreszeiten gemünzt ist.
00:44:42: Dass man sagt okay, die Radieschen gibt es jetzt im Frühjahr und so weiter.
00:44:45: Dazwischen erzählt er dann immer wieder persönliche Geschichten wie ihn gebratende Dauerwurst mit Essiggurken- und Schwarzbrot zum Kochen gebracht haben oder wie er von seiner Oma diese Poffesen zu machen gelernt hat.
00:45:01: Das würde man bei uns übersetzen.
00:45:04: Die gibt es hier drin auch.
00:45:05: Also die stehen im insamem Restaurant, Cyrus guckelt tatsächlich immer noch auf der Karte und hier im Buch gibt es diese Dinger auch.
00:45:14: Allerdings mit Nassach-Povidl-Flaume.
00:45:20: Das alles macht das Buch finde ich unterhaltsam, lehrreich für mich.
00:45:27: Tolles Ding!
00:45:28: Es ist bestimmt eine O-Marsch ans Salzkammergut dass ich so nicht kannte Und gleichzeitig sich damit auseinanderzusetzen, das ist schon eine ganz schöne
00:45:42: Geschichte.
00:45:42: Wie war denn die Gerichte?
00:45:43: Die Gerichte waren einfach... also wirklich einfach nach zu kochen, es ist schön beschrieben.
00:45:51: was ich jetzt am Schluss sagen möchte dieses Statement was man dann immer wieder hört dieses Rebellentum, dieses ungezähmte S gegen Langeweile am Herd und so weiter und sofort, das habe ich nicht verstanden.
00:46:05: Ich weiß jetzt nicht wo ist jetzt da das Rebellentum?
00:46:08: Wo ist ja ein Rebelln?
00:46:09: was macht er anders?
00:46:10: Wo is das...weiß ich nicht.
00:46:13: Hast du in den Rezepten nicht entdecken
00:46:15: können?
00:46:16: Nein.
00:46:16: Fichtenwipfel obwohl das kennt man ja.
00:46:18: Ja
00:46:19: Gott also das haben wir fichtenwippel aber letztens auch wieder bei.
00:46:22: Ja, auch halt Rüssel haben wir auf Wichtenwipfel gehabt.
00:46:26: Ich weiß es nicht.
00:46:27: Es ist natürlich immer viel Marketing und gerne wird wenn jemand so ein bisschen optisch, ein bisschen wilder daherkommt dann wird das gerne so
00:46:35: im
00:46:36: Angehängt.
00:46:36: Du bist jetzt Punk, du bist Küchen-Bunk
00:46:41: Das sehe ich jetzt so nicht.
00:46:42: Also die Gerichte, die ich gemacht habe und derer sind es tatsächlich viele?
00:46:45: Ich glaube, ich habe jetzt fünf Gerichte tatsächlich... Wir machen ja eigentlich immer so bis zu drei oder sowas in den Gericht.
00:46:50: Ich hab glaube ich fünf Sachen gemacht.
00:46:52: Das war alles lecker!
00:46:53: Die Bärlauchnudeln mit dem Burrata das war eine einfache Geschichte, das ist gleichgemaßgut.
00:46:57: Die Kisch habe ich gemacht mit dem was richtig gut ist, habe ich leider auf dem Foto nicht drauf.
00:47:04: Es gibt dazu einen marinierten Nassach Spinat Salad.
00:47:08: dieses Dressing war richtig cool.
00:47:11: Also es war toll, aber jetzt auch nicht anders.
00:47:13: also das war jetzt nicht rebellisch.
00:47:16: Dann habe ich die Forelle gemacht.
00:47:17: sie war sehr lecker.
00:47:18: dann hab' ich die gefüllten Portobello Pilze gemacht.
00:47:21: da war der Linsensalat sehr schön sauer angemacht so was mag ich ja gerne.
00:47:26: Es ist wirklich alles nachkochbar lecker.
00:47:29: es sieht am Ende Wahrscheinlich, weil er da noch einen Kniff hat, sah bei mir immer.
00:47:35: Kann man gerne mal vergleichen wenn man sich das Buch holt, den man ein bisschen anders... Das
00:47:38: ist aber nicht seine Schuld!
00:47:40: Patrick, dass
00:47:41: es nicht seine schuld?
00:47:42: Nein, nein, nein.
00:47:43: Aber also, weil es andere Kombination sind tatsächlich und jetzt auch Sonnenblumenkern, Risotto und ich habe schon lange keine Portobello Pilze mehr gefüllt usw.
00:47:54: Also man kommt da auf ein anderes Ding mal drauf ja weil wir sehen ja so viele.
00:48:00: wenn es jetzt wieder in Italien Kochbuch werden ja was haben wir denn da die dann der Bolognese?
00:48:04: das ist also mal wirklich etwas womit man sich auseinandersetzen soll Und dass würde ich ihm auch wünschen dass man sich dieses Buch holt.
00:48:11: was sehr sehr schön gelungenes buch.
00:48:13: gut
00:48:15: und Wir geben doch Kochpots
00:48:17: Ja immer noch
00:48:18: Und ich gebe diesem Buch auch sieben von zehn Kochpots.
00:48:21: Okay, sehr gut!
00:48:22: Wir haben uns ja mit Krauli unterhalten.
00:48:26: Ja dann, da hören wir mal
00:48:30: ein.
00:48:31: So Jungs jetzt pass
00:48:32: auf.
00:48:36: Hast du ein Restaurant eröffnet mitten im Wald und bist damit steil gegangen?
00:48:41: Und jetzt machst Du in Österreich hier zweiundzwanzig Sendungen am Tag.
00:48:45: Und bist über die Grenzen hinaus bekannt, Deutschland, Österreich und auch Schweiz.
00:48:49: Wie fühlt sich das denn an in so kurzer Zeit?
00:48:53: Ja also es fühlt mich sehr gut an immer wieder weil ich mache mittlerweile Sachen die mir zu hundert Prozent Spaß machen.
00:49:01: Also jedes Projekt ist man von mir kennt steckt zu hundertprozent Graule drinnen und ich habe es nicht drauf angelegt, sondern das ist einfach so passiert.
00:49:11: Und eigentlich bin ich überhaupt nicht der Typ für die Öffentlichkeit oder zumindest war ich das nie, sondern eher da.
00:49:18: Der einfache Koch hinterm Herd... Das
00:49:20: versteckst du gut!
00:49:27: Aber ja, das hat sich so ergeben.
00:49:29: Der ersten Lockdown haben wir bei der Spaßersendung aufgenommen auf YouTube.
00:49:33: Genau.
00:49:33: Das war die Eintrittskarte in die Öffentlichkeit.
00:49:36: Nach wie vor bin ich aber am allerliebsten im Restaurant mit meinem Team hinterm Herd ganz versteckt und kocht dort was man gerade Spaß macht.
00:49:45: Ja, aber so ganz uneitel bist du jetzt nicht?
00:49:48: Ich bin ziemlich... Man sagt mir nach weil es schwierig zum beurteilen dass ich ganz schön eitel bin Obwohl da selber drauf Wert legt, dass das nicht so ist.
00:50:01: Da guckt man sich das Buch an und die Fotos an und sagt
00:50:04: wow!
00:50:06: Ja
00:50:07: es kommt relativ viel Grauli vor.
00:50:10: aber wirklich kann man ja zu sagen.
00:50:13: Aber das ist jetzt nicht nur auf meinen Mist gewachsen muss ich mal ganz ehrlich sagen.
00:50:16: Ich hab selber gesagt, das sind zu viele Bilder von mir, ich möchte eigentlich ein Kochbuch rausbringen.
00:50:22: Aber wir haben, also da sind wir schon mitten drinnen im Thema Kochbuch.
00:50:27: Wir haben ja diesen Luxus gehabt, dass wir diesen Kochbuch vier Jahre gearbeitet haben und die Fotografien mit der Redes gemacht haben, die Monika Löw.
00:50:35: Mit der hat sich eine extrem schöne Freundschaft ergeben und wir haben statt wie man es bei einem Kochbuch macht fünf Shooting-Tage.
00:50:41: Haben wir tatsächlich hier zwischen sechzig und fünfundsiebzig Shooting-Dage gehabt.
00:50:47: jetzt haben wir eine enorme Datenbank an Fotos gehabt Und da ist halt an der einen oder anderen Seite der Grauli reingrutscht, muss man sagen.
00:50:56: Das war aber auch ein nuschiger Thema!
00:50:58: Ja ja was aber auch nicht schlecht ist weil ich zum Beispiel habe den Grauli gar nicht gekannt erst... Ich hab den nur durchs
00:51:04: Kochbuch kennengelernt
00:51:06: und dann muss ich sagen ging das aber steil und gar nicht falsch gedacht mehr Fotos von Grauli in das Buch einzumachen um dich ein Stück weit kennen zu lernen.
00:51:16: Es sind ja auch viele Texte von dir denn?
00:51:18: Das ist nicht doof gedacht.
00:51:20: Vier Jahre hast du daran gearbeitet, oder ihr im Team?
00:51:23: Oder du als natürlich Galionsfigur.
00:51:27: Das ist ja ganz schön lange!
00:51:28: Wie wenn du da jetzt drauf guckst hat es sich gelohnt.
00:51:32: Hast du was dabei gelernt?
00:51:34: Was hat dich
00:51:35: überrascht?!
00:51:37: Ja also fangen wir ganz an vorne an.
00:51:41: Also ich wollte vor vier Jahren ein Kochbuch starten wie das auch so angefangen hat kurz nach dieser Öffentlichkeits-Eintrittszeit Weil man das einfach wichtig ist, weil ich ein sehr haptischer Mensch bin und ich glaube, dass man sich am allerschönsten nicht mit einer Fernsehsendung verewigen kann.
00:51:56: Weil der Bob stufe zwei drei Tage auf und versinkt wieder.
00:51:59: Sondern einfach mit einem Buch, das du in dreißig vierzig Jahren noch in der Hand hast und sagst super!
00:52:04: Das ist halbwegs gelungen.
00:52:06: Und dann hab' ich mir einen österreichischen Verlag losgestartet Mit dem sie ja die ersten Monate.
00:52:13: dann bin ich drauf gekommen Ich bin ein recht gefühlsmensch Dass wir nicht zusammen passen und dass die von mir Sachen fordern, die ich nicht erfüllen kann.
00:52:22: Und da haben wir aber schon die ersten Shootings gemacht und eigentlich hatten wir eine ganz andere Kochbuchidee gehabt.
00:52:27: Ich habe in mir gespürt, ich muss was ändern!
00:52:31: Und er hat mich mit teuren Geld aus dem Vertrag wieder rausgekauft... ...und hat mir gedacht so das war es erst vorher erst mit einem Kochbuch.
00:52:40: Aber die Monika, die Fotografin hat zu mir gesagt, graule wir haben so viel Zeit investiert schon in dieses Projekt.
00:52:45: Bitte lass uns weitermachen ist auch für mich ganz wichtig.
00:52:49: und dann hat sehr was angeklopft bei mir und hat gesagt sie haben das mitgekriegt dass es mit dem Buch jetzt nichts wird und ob ich Interesse habe.
00:52:58: Und dann haben wir uns so lange zusammen gegroovt bis das best mein Forderung war Wir machen zu hundert Prozent die Rezepte die ich will Also dass wir, die Monika und ich, die Vorarbeit der redaktionelle Hoheit haben.
00:53:17: Es war mir aufs Titelblatt drauf zu hundert Prozent Graule drin sein und auf das sind sie eingegangen.
00:53:23: und dann habe ich die Fotografin mitgenommen in den Verlag.
00:53:28: Dann hat sich das Haus ergeben.
00:53:29: und jetzt im Nachhinein bin ich heilfroh, dass wir diesen Weg so gegangen sind.
00:53:34: Ich bin heil froh, erst einen anderen Verlag gehabt haben.
00:53:37: Ich bin heilfroh, dass wir so viel Zeit gehabt haben, dass man echt ein nachhaltiges Ding machen.
00:53:42: Weil wenn ich mal andere Kolleginnen anschaue... ...diese Kochbuch-Bubble oder diese Produktionszeiten, die haben sich heute enorm verändert.
00:53:52: Weil die wird das am fließenden Bahn rausgeschossen und ja... Ja!
00:53:56: Mir war es einfach wichtig, daß wir uns Zeit lassen und hätten.
00:53:58: nur Joa braucht jetzt auch passt für
00:54:00: mich.
00:54:01: Jetzt ist das ja nicht dein erstes Buch?
00:54:03: Du hast ja...
00:54:05: Also mein erstes persönliches Buch?
00:54:08: Ja, ich hab immer wieder für verschiedenste Firmen grenzenlos
00:54:13: verwurzelt kochen.
00:54:15: Das
00:54:16: ist das Kochbuch!
00:54:21: Da musst du ja ein Titel noch mal anschauen.
00:54:36: Alles gut.
00:54:36: Am liebsten!
00:54:37: Ich würde jetzt schon
00:54:38: echt auf Köln
00:54:38: fliegen
00:54:40: und
00:54:40: mir eine watschen.
00:54:41: Nein, ich bin in ... Ob mit
00:54:42: eichem Kaffee trinken?
00:54:44: So,
00:54:44: lieber saufen.
00:54:45: Nein... Ich bin in der Sächsendzwanzig gelandet und habe von dem Fünfundzwanzigen gedacht, wo ist denn dieses grenzenlos verwurzelt?
00:54:50: Das ist so nahe
00:54:51: als die Diodezeit.
00:54:52: Genau das war die Unterzeile, alles gut.
00:54:54: Wo
00:54:55: wir doch gerade bei Grenzenlos Verwurzels sind.
00:54:57: ja Der Lukas Nagel hat im Vorwort schreibt, du hättest den unerschütterlichen Drang das Korsett der Postkartenidülle zu sprengen.
00:55:08: Das sagt er auch in Bad Ischel.
00:55:10: die Sissi und Franz Romantik wäre da zugegen.
00:55:16: Was hat dich denn dann so sehr verwurzeln lassen?
00:55:18: dort wenn auch die Wurzel grenzenlos sind?
00:55:22: Ja das kämpft man mir am ersten Blick nicht an.
00:55:24: ich bin einerseits der weltoffenste Mensch und andererseits tief verwurzelt in Traditionen meiner Heimat.
00:55:33: Und ich habe das immer schon interessant gemacht, egal ob ich Musik mache oder koche, dass ich einfach diesen Spagat zwischen Tradition und Moderne spanne.
00:55:45: Und ja auch mit Lukas Nagel verbindet mich nicht nur eine Freundschaft, der hat das Ganze jetzt beschrieben, ist ja auch ein Koch, der über Österreichsgrenzen bekannt ist Der ist nicht unweit von meinem Lokal zu Hause, also wir liegen dreißig Kilometer Luftlinie auseinander und beide probieren.
00:56:02: wir glaube dass wir mit regionalen Ressourcen aus unserer beiden Heimat eine sehr weltoffene Küche interpretieren.
00:56:11: Ich glaube, dass ich alle paar Monate einen komplett anderen Kochstil habe.
00:56:17: Weil wir uns das immer offen lassen mit was für Techniken beschäftigen wir uns?
00:56:20: und was macht gerade
00:56:21: Spaß?
00:56:22: Wenn man so hört, dass Korsetsch der Postgarten idyllisch sprengen, klingt es ja so als würde man gerne ausbrechen wollen.
00:56:27: aber doch bist du ja doch wenn man so Interviews von dir liest hört oder dann bist du extrem!
00:56:34: verwurzelt mit der Gegend.
00:56:36: Ja, und das ist ja dieses Wortspiel grenzenlos einerseits und verwurzelte auch.
00:56:42: Und man muss zu meiner Heimat sagen, du hast es erst schon erwähnt, Bodyschle hat eine monagische Historie und der Kaiser war da, er hat den ganzen Sommer in Bodysgel verbraucht.
00:56:57: Das ist ein extremes Marketing-Tool, wo er in unseren Ergegenden natürlich liebt.
00:57:02: die ganze Region.
00:57:04: Super davon!
00:57:05: Nur bei mir ist im Lokal steht ein ganz großes Schild, bevor du zu uns im Garten rein laust.
00:57:10: Monarchie war gestern und wir sind kaiserfreie Zone weil dieses Klischee einfach in dem ganzen Ort derartig betrieben wird, dass wir sagen es gibt mehr.
00:57:23: Es steckt in unserer DNA mehr an unserer Leidenschaft und darum bedienen wir das Klischee Kaiser nicht und da werde ich heute open zu ihn Interviews relativ aufgezogen.
00:57:33: natürlich gehört der Kaiser zu uns einer Vergangenheit und hat uns auf eine gewisse Art geprägt.
00:57:38: aber ich finde da haben wir schon alles besprochen
00:57:42: Da wo die Reichen und Schöne sich aufhalten, meistens sind das ja auch schöne Gegenden.
00:57:48: Also der Kaiser wird nicht umsonst
00:57:50: dort.
00:57:50: Ja ich bin wirklich schön.
00:57:54: Aber jetzt kommen wir noch mal zurück zum Buch.
00:57:55: du hast eben gesagt es müssen da müssen Rezepte rein wie ich will.
00:58:00: Jetzt was mir in dem Buch aufgefallen ist oder was mir sehr viel Spaß gemacht hat bisher ist, da sind Rezepten drin die ich vorher gar nicht kannte.
00:58:07: also als Beispiel ein Risotto aus Sonnenblumenkernen habe ich in meinem Leben noch nicht gegessen
00:58:12: Ja.
00:58:13: Wo kommen denn die Rezepte her?
00:58:14: Also was inspiriert dich denn genau?
00:58:18: Ich bin relativ viel unterwegs und so weil es vorher Lukas Nagel zum Beispiel gefallen ist, unsere Koch-Community in Österreich ist glaube ich genauso wie in Deutschland, weil er kriege ja einiges mit relativ vernetzt miteinander.
00:58:30: Also es gibt Köche um Köchinen, also sagen wir so die Berufsschere macht extrem groß auf wie selten in einem anderen Beruf.
00:58:37: da gibt's die einen die machen ja eine Fertig-Schnitzel in der Fridöse und hauen aus irgendeinem Plastiktopf ein Fertigsalat draus und die Anderen springen durch den Wald und schauen was kann man noch fermentieren?
00:58:48: Wie kann man das Pferd neu erfinden?
00:58:50: und so Die zweite Partie, die sehr stark vernetzt miteinander.
00:58:56: Und wenn du viel auf Reisen bist oder selber zu Gast in einer fremden Küche stehst, dann gibt es immer ein Lernprozess und dann wirst du halt ständig mit Sachen konfrontiert, die interessant sind.
00:59:09: Darum ändert sich auch der Kochstil immer wieder.
00:59:12: Du hast das Fundament gestorben wie immer weiter.
00:59:15: Das sind Sachen, die entstehen verschieden.
00:59:19: Du hast ja mal schlaflose Nacht, was du nicht einschlafen kannst und überlegst.
00:59:22: Weil es einfach die Leidenschaft in deinem Beruf hat.
00:59:26: Was kann der neue Rezeptur sein?
00:59:28: Und wir leben ja auch in Zeiten... Da hat's kulinärisch irgendwie schon alles gegeben!
00:59:33: Also Leute haben sie so sehr mit Kulinarik beschäftigt.
00:59:37: Lockdown dann, Norde Cousine das waren als Themen, die haben uns geprägt.
00:59:42: Es hat schon alles geben.
00:59:43: Trotzdem ist irgendwie interessant dass man Neue, einfache Rezepte und Zugängeschaft.
00:59:49: Und da überlegt man halt einfach.
00:59:52: Also den Bildern nachzuurteilen bist du auch eher jemand der durch den Wald hüpft tatsächlich?
00:59:57: Ja!
00:59:58: Aber nicht nur im kolirinarischen Aspekt sondern ich bin halt gerne in der Natur.
01:00:03: Genau.
01:00:03: Und trotzdem ist... so gestaltet sich das eine sehr bodenständige Küche.
01:00:08: Ja, bodenständig ist ein schöner Ausdruck.
01:00:11: Den nehme ich gerne an.
01:00:26: Es hat mich insofern auch gewundert, weil das Besondere wie ich finde bei dir ist.
01:00:32: Man kennt das von Köchen, dass sie ganz viele Stationen machen.
01:00:34: Bevor die sich selbst und ich machen sollen, machen wir ganz viel Station.
01:00:37: bei dir war es nach der Ausbildung was du erst Krankenpfleger und dann direkt die Gastronomie übernommen ins kalte Wasser gesprungen.
01:00:45: Das fand ich schon erstaunlich, dass man trotzdem so diese Inspiration und Kreativität wo das überall hernimmst.
01:00:51: Du hast auch mal ein Interview gesagt, eigentlich gehst du nur vier bis sechs Mal essen im Jahr.
01:00:55: Da hab ich mich gefragt, wo nimmst du das her?
01:00:59: Die Inspiration weil du kannst ja nicht aus den ehemaligen Arbeitgebern irgendwie da was entwickeln.
01:01:08: Ich habe selber ein großes Spektrum an Kochbüchern.
01:01:11: Ich hab früher viele Kochsendungen konsumiert, jetzt eigentlich gar nicht mehr.
01:01:17: Also ich habe nicht einmal im Fernseher zu Hause.
01:01:19: Ich mache zwar Fernsehen aber ich habe auch nicht einmal einen Fernseer zuhause.
01:01:22: Ja ich weiß nicht, das hat sich so ergeben.
01:01:24: Diese Kochlehre die war eigentlich nur ein gutes Fundament mit dem was ich heute koch null zu tun.
01:01:31: und dort wo ich heute meinen Lokal hab da war ja als Kind schon immer weil wir am Fuße von dort gewohnt haben.
01:01:38: Das ist ja auch lokal.
01:01:39: Da musst du zwanzig Minuten durch den Wald gehen also es gibt keine Straße und nichts.
01:01:42: Du musst hochwandern zu uns.
01:01:45: Und da habe mich als kleiner Junge das sehr verliebt in diese Location.
01:01:49: Hab gesagt ich lerne tatsächlich einmal Koch weil wenn ich groß bin, möchte ich so was ähnliches haben wie ein Viruskogel.
01:01:56: Dann habe ich das gemacht und hab es dann wieder vergessen.
01:01:59: Ich habe eben eine Krankenpflegeausbildung gemacht und werde fertig geworden.
01:02:03: Da war ich in einem Altersheim.
01:02:05: Und dann lese ich auf einmal den Viruskugel zu verbachten.
01:02:08: Und da war ich einundzwanzig.
01:02:09: und dann haben wir noch zur Back to the Roots.
01:02:13: Das würde mich jetzt interessieren.
01:02:14: Ja, da bin ich darauf.
01:02:16: Vor mir sind zwei leutigen Konkurren gegangen da oben.
01:02:20: Und ja, jetzt waren neunten Jahre vergangen dass wir da oben sind.
01:02:23: Was hast du anders gemacht?
01:02:26: Wir haben ganz einfach angefangen.
01:02:29: heute.
01:02:29: wenn es glaube ich ein Businessplan macht und ein neues Lokal entwirft glaube ich wollen viele Leute am Anfang zu viel!
01:02:36: Wir haben gar nicht einfach angefangt, wir haben wieder die Jausenkarten angefangen mit einem Kulturprogramm.
01:02:42: bei uns hat es am Anfang nicht einmal warme Gerichte gegeben.
01:02:46: Es waren mehr so eine Jausenstation was eigentlich und fast besser aufbaust.
01:02:51: zu der Location, wie das Konzept, was wir jetzt machen.
01:02:55: Und dann hat sich dies über die Jahre hinweg einfach gesund gewachsen.
01:02:59: Also das, was Wir heute sind, das kannst du nicht von heute auf morgen irgendwie rausbrettern und sagen Das mach' mir jetzt!
01:03:05: Sondern das Personal ist immer nur so achtig Prozent dasselbe.
01:03:10: Also mein erster Praktikant vor neunzehn Jahren ist der heutige Restaurantleiter.
01:03:16: Der war jedes Praktiker bei mir hat dann nach der Ausbildung auf der Tourismusschule direkt mit zwanzig Jahren oder neunzehn Jahren als Restaurantleiter angefangen.
01:03:28: Und wir sind ja im Kollektiv miteinander gewachsen und das Team hat das heute draus gemacht, was wir heute sind.
01:03:38: Ich bin zwar immer irgendwo auf einem Kochbuch oder in irgendeiner solchen Sprache war diese Community.
01:03:44: aber wir sind eine große Familie am Siriuskogel und steckt ein erfolgreiches, sehr motiviertes leidenschaftliches Team dahinter.
01:03:54: Unser erstaunlicher das ist ja schon dann jetzt wo du sagtest zwanzig Minuten durch den Wald dass du bist ja haubenkoch ne?
01:03:59: Dass die Restaurant-Tester den Weg auf sich nehmen oder kriegen sie irgendwie einen Sonderschattel?
01:04:06: Im Gegenteil!
01:04:07: Die leben mit da richtig weit raus.
01:04:12: Wie ich noch aktiver vor dem Lockdown die Küchenleitung gehabt habe, an Sirius Kogel hat es Zeiten gegeben.
01:04:17: Da hab' ich Auszeichnungen mit einem kleinen Liebesbrief wieder durchgeschickt weil ich keine Auszeichnung entwollte.
01:04:24: Jetzt haben mein Küchenschiff und meine Suche in am Siriuskogel... Sie freuen sich über die Auszeichnungen und sagen, ihr habt dich verdient.
01:04:35: Also könntest du gerne annehmen aber ich bin keine Auszeichnungstück.
01:04:38: Was ist eine Auszeichung?
01:04:39: Auszeichning ist eine Momenteaufnahme.
01:04:43: Mir war damals wie noch aktiver im Serioskogel, weil ich versuche nach wie vor sehr viel Zeit oben zu sein... Ich weiß mir wichtiger, dass der Tagesgast in die Küche kommt und sagt du das war super oder das war eine Katastrophe oder so.
01:04:57: Das war das richtige Urteil aber nicht von Restaurantkritiker.
01:05:02: Apropos Küche ihr habt im Untergeschoss eine Küche nur fürs Konservieren habe ich gelesen?
01:05:07: Das finde ich ja spannend!
01:05:08: Ja
01:05:08: ist im Kochtbuch auch ein großes Thema vorwärts.
01:05:14: eine Sehnsuchtgeschichte generell, glaube ich in der Gesellschaft.
01:05:18: Also ich glaub das kommt vom Jäger und Sammler.
01:05:21: Man konserviert gerne was aber bereitet sich gerne auf etwas vor irgendwas was man sehen nicht existiert ja?
01:05:27: Und früher hat es bei uns im Salzkamer gut tatsächlich Tausende Techniken gegeben um Sachen zu konservieren.
01:05:33: da hat's halt Hausnummer einen Apfelsorte geben.
01:05:36: die war eine Woche frisch genießbar oder zwei drei Wochen.
01:05:39: und dann hat man sich überlegt wie bringe ich das über ganzes Jahr?
01:05:43: Und dann haben die Leute angefangen, Prozesse, die jetzt sehr populär sind wie Pickling, Fermentieren, Trocknen, Räuchern und so weiter.
01:05:52: Da gibt es bei uns eine eigene Produktionsküche, wo wir diese ganzen Prozese an Tüfteln und Experimente machen und wo auch viele Sachen schiefgehen.
01:06:04: Was ist denn schiefgegangen?
01:06:05: Was geht am meisten?
01:06:06: schiefsinteressiert mich?
01:06:09: Bis du in einem Thema Sattelfest bist und wenn du jetzt zum Beispiel nur Gitarren spielen lernst, dann musst du die mit der Materie beschäftigen.
01:06:18: Also da musst du zur Gitarre greifen und die einfach zeitlang beschäftigen bis du das beherrscht, dass du das Fundament hast.
01:06:25: Und so ist es glaube ich ganz viele Sachen, ob du schon klierst oder fermentierst, oder Gitarre spielst.
01:06:31: Du musst die beschäftigen und da gehen Sachen schief!
01:06:33: Und ich sage zu meinem Team immer das Wichtigste ist dass Sachen schifft gehen.
01:06:37: du musst nur bewusst sein.
01:06:38: Das ist schiff gegangen und dann kannst du als Fehler richtig gut lernen und an der Erfolgsbaus machen.
01:06:45: Wahrscheinlich war auch diese Naturverbundenheit und auch diese Tradition des Konservierungs... Ich vermute mal, dass von dir aus das von Anfang an klar war, dass du nach Jahreszeiten gliedern würdest das Buch?
01:07:00: Oder weil es ja ganz oft Vorspeise, Hauptspeise so Menü abfolgen.
01:07:04: Aber das ist schon auch ein Zeichen der Naturverbundenheit, der Bodenständigkeit, dass du mit den Jahreszeiten gehen möchtest?
01:07:12: Ja also es gibt zwei Sachen die für mich in der Küche des Um- und Aufsagen.
01:07:19: Das ist egal ob ich jetzt in Spanien gerade bin oder bei mir im Salzkammergut oder wo in Japan.
01:07:25: Ich koche mit den Materialien, die vor Ort regional sind.
01:07:28: So gut es geht!
01:07:29: Natürlich kommen bei mir auch Gewürze vor, die von irgendwo kommen aber die Basis muss einfach... also ich bin da jetzt nicht so streng wie in der Nordik Husim wo sie abstrecken.
01:07:40: Fünfzig Kilometer rund ums Restaurant ist schon sehr wild meiner Meinung nach.
01:07:45: Aber dort wo man ist sollt man regional kochen und dann sowelt offen wie es geht.
01:07:51: Das ist einmal das eine und das zweite sind eben die Jahreszeiten.
01:07:56: Also wir haben nur den Luxus, dass wir die Jahreszeit bei uns in Oberösterreich extrem spüren dürfen.
01:08:02: Bei uns weiß man es ist Winter, es schneibt ja!
01:08:04: Bei uns weiss man es is Frühlinges Blut wieder alles.
01:08:07: Wir wissen es ist Sommer und der Herbst ist sowieso einer der schönsten Jahreszeite überhaupt.
01:08:12: Und auch die ganzen Übergangszeiten und jede Jahreszeit hat heute seine Spezialität.
01:08:18: Ich halte nichts davon, im Supermarkt Spargel kauft, die ja um die halbe Welt schippert.
01:08:24: Und wenn bei uns Spargelsaison ist, morgen nirgendwo mehr essen, weil es alle schon abgegessen sind und so ist das mit der berühmten Erdbier usw.
01:08:34: Das sind immer Sachen... Ich finde, die Natur hat sich etwas überlegt und die Sachen machen dann Spaß, wenn sie reif sind und sonst kommen Sie halt in die Vorratskammer.
01:08:45: Genau!
01:08:46: Deswegen macht man jetzt Nudeln mit Berlauchcreme, Pinienkern und Murata
01:08:50: Zum Beispiel.
01:08:53: Dann sollte man aber, weil ich eben ja den Fehler hatte mit dem Buch und so, dann sollte man das Rezept nochmal ganz klar lesen auch zum Lektorat noch mal geben kleiner Fehler entdeckt
01:09:02: wirklich.
01:09:03: Salz- und Festpfeffer wird ja nicht fehlen Mal oder?
01:09:05: So als Gewürzmittel.
01:09:07: Ich ist nicht drinnen da tatsächlich.
01:09:08: Nein in Berlin der Berlochcreme habe ich gedacht Ja die schmeckt jetzt irgendwie dröhm.
01:09:13: Wirklich?
01:09:15: Ja wirklich!
01:09:16: Seite
01:09:16: ninety vier bitte schön dafür Wir machen die, wir kochen
01:09:19: die... Danke vielmals.
01:09:20: Und das haben
01:09:21: Sie wieder?
01:09:22: So, jetzt treffen wir uns auch in Köln.
01:09:26: Jetzt gehen wir ins Salzkammergurt und dann trinken wir da mal was.
01:09:29: So sind
01:09:30: sie wieder.
01:09:30: Vielen Dank für den Hinweis!
01:09:32: Bitte schön, wir Kochen ja aus dem... Das war tatsächlich das erste Rezept, was ich gekocht habe und es werden noch viele mehr, die ich daraus koche weil wie gesagt also das muss ich wirklich als Kompliment sein Endlich mal wieder ein Kochbuch, wo man neue Sachen entdeckt.
01:09:48: Was nicht wieder gut abgesehen ... Okay, gibt es auch Wassermehl und Salat?
01:09:52: Den haben wir jetzt auch schon ein paar Mal gegessen.
01:09:54: Ja sicher!
01:09:55: Absolut!
01:10:00: Das Buch hat mich echt abgeholt.
01:10:01: Auch natürlich wegen den tollen Fotos, das muss man auch sagen.
01:10:05: Ich kannte den Verlag, haben wir von
01:10:09: Servus
01:10:09: noch nie was gehabt?
01:10:12: Es macht so einen Eindruck ein Stück weit, möchte ich echt sagen wie so ein Coffee-Tablebook.
01:10:16: also die Jahre ... sich Gedanken machen über so ein Buch, haben sie sich wirklich gelohnt.
01:10:22: Ein Foto von einer Küche drin?
01:10:23: Ich glaube nicht, ich weiß nicht welche Küche das ist... Die sieht ja aus wie ein Freilichs-Museum!
01:10:28: Also das ist ja großartig!
01:10:30: Naja die Küche, die du jetzt da im Hintergrund sehtst, ich habe ja zwei Studioküchen... Nein,
01:10:35: nein, nein!
01:10:35: Das ist eine andere.
01:10:37: und wo war sie?
01:10:38: Welche
01:10:38: meinst Du
01:10:39: denn?!
01:10:40: So aus dem... Aha!
01:10:43: Mit Jesus bin ich nicht vorbereitet!
01:10:45: Macht ja nichts!
01:10:47: Das ist wie aus dem Bad.
01:10:51: Ja, wirklich?
01:10:55: Ah!
01:10:56: Fantastisch!
01:10:58: Wo sind
01:10:59: die denn hier?
01:11:02: Ich bin ganz oft in den Bergen, haben wir schon gesprochen?
01:11:04: in der Natur und das sogenannte Kotalm heißt es und da ist ein Freund von mir, eine Berghütte, da gibt's keinen Strom, Tischherd.
01:11:15: Wenn ich mir immer wieder richtig spüren und erden will, dann bin ich da oben für drei Tage.
01:11:20: Und den Rücken spürst du danach auch wahrscheinlich?
01:11:22: Ja, der
01:11:23: Herd ist richtig.
01:11:26: Aber das macht nichts!
01:11:29: flexibel sein.
01:11:29: Und die ist super alt, die Almen und früher waren die Leute ein bisschen kleiner.
01:11:33: Da gibt es kein Handy empfangen und es ist ein super schöner Platz!
01:11:37: Ja ich hatte mir schon gedacht das kann eigentlich nicht die Küche sein wo du kochst aber dies sieht echt fantastisch aus.
01:11:43: Es gibt ein paar Küchen... Ich bin heute relativ viel unterwegs in Küchen bedingt mit den ganzen Fernsehsendungen die wir produzieren ständig in anderen Küchen Die da, die ganz rustikal primitiv ist einer meiner Lieblingsquizzen.
01:11:55: Ja das glaube ich.
01:11:56: Da spürt man sich auch.
01:11:58: Du bist viel unterwegs hast du gesagt?
01:12:00: Du bist jetzt auch unterwegs gerade in Österreich auf Sonderschulen-Tour Das heißt da gehst du wieder zurück mehr oder weniger im umgekehrten Sinne in deine Wurzeln.
01:12:12: Was hat es mit dieser Tour auf sich?
01:12:13: Du willst Jugendliche ranführen an gutes Essen?
01:12:18: Ich glaub dass wir da... Ich weiß nicht, wie es bei euch in Deutschland ausschaut.
01:12:22: In Österreich haben wir ein massives Problem mit Verpflegung und ich glaube ganz viele Sachen fangen ganz klein an in der Kindheit an.
01:12:32: Wenn du was mitgeben willst, dann lernst du das am Anfang.
01:12:37: Es werden so viel unnütze Dinge unterrichtet und ich finde, es gibt zwei Sachen die können unterrichten.
01:12:43: Das ist Miteinanderstreiten – wie streitet man und hat meinungsverschiedenheit auf Augenhöhe?
01:12:49: Und wie ernährt man sich gut?
01:12:50: Weil diese psychischen und physischen Probleme, die wir in der Gesellschaft haben, haben hundert Prozent mit unserer Ernährung zu tun.
01:12:58: Ja ich kenne das von meinen eigenen Kindern in die Schulen.
01:13:01: Setzen sie zum Beispiel Kräutergärten ein und dann kochen es was und dann greifen sie zum Tiefkühlschrank und hauen einen gefrorenen Schnittler hoch drauf.
01:13:10: Das sind alles so Sachen... Die Kinder brauchen Bezug zu dieser kulinarischen Vielfalt-Thema haben.
01:13:17: Und dann fangen die an, dass Sachen essen, die am ersten Blick für Kinder gar nicht geeignet sind wie Brokoli, rote Rübe und so.
01:13:25: Mit genau solchen Produkten fahren wir ehrenamtlich von Schule zur Schule und kochen mit Jugendlichen.
01:13:32: Ich brauche dort die Kisten aus, sie haben ein paar Produkte und dann kochen wir einfach ins Blaue und haben eine gute Zeit miteinander.
01:13:40: Ich bin Herr Bernd Segen, ich bin immer auf die Butterseite im Leben gefallen.
01:13:47: Ich habe gesunde Familie und drei wunderschöne Kinder.
01:13:50: Ich bin glücklich verheiratet, meine Eltern sind die besten Freunde.
01:13:55: Immer das schönste Leben gehabt!
01:13:56: Und wenn man sich bewusst ist, muss man ab und zu von seinem Glück was runterschneiden.
01:14:02: Wenn man etwas beschenkt – das mache ich mit dieser Zeit auch dann ist man selber glücklich.
01:14:08: Und wenn ich da in so einer Sonderschule war, gehe immer mit extremem vollen Akku wieder raus weil wir einfach eine gute Zeit haben.
01:14:16: Du hast auch
01:14:16: dieses tolle Projekt Genusslabor wo du das Wirtshaus mit einem bei uns wärst also mit sechzehnjährigen oder sowas aufgemacht hast?
01:14:25: Ja genau!
01:14:26: Mit lauter Tourismusschüler, sechzen Jahre... Und da haben wir ein eigenes Restaurant getrieben.
01:14:31: Das war während der Kulturhauptstadt, das war ein Superprojekt.
01:14:34: Ich such generell den Draht zur Jugend weil mir das interessiert.
01:14:37: wie entwickelt sich die Welt weiter und ab und zu hat heute die Jugend nicht so einfach weil man ihr nachsagt ob sie verändert sind und sie prägt die Welt ganz anders.
01:14:46: aber ich finde es faszinierend wie Jugendliche an Sachen rangehen mit was für eine Unbeschwertheit dass die Teilweise durch das Leben gehen und das ist einfach etwas, da holen wir selber wieder Energie.
01:14:56: Das war Austausch, den ich sehr genieße.
01:15:00: Genau.
01:15:01: Schön!
01:15:02: Ja finde ja...
01:15:03: Energie, apropos Energie, wo du hast eben Kochbücher selber angesprochen sammeltst?
01:15:09: Du selbst auch Kochböcher inspirierendlich Kochbühchen?
01:15:12: Ja immer wieder, also ich blättert wahnsinnig gern.
01:15:16: Ich selber hab halt Den Nachteil irgendwie, kann kein Rezept noch kochen.
01:15:21: Ich weiß es, ich hab nur nie in meinem Leben... Also wirklich das ist und das sage ich nicht so.
01:15:26: Nur nie eins zu eins ein Rezept zu nachkocht wird wo angegeben werden.
01:15:29: Ich war's ja nicht.
01:15:30: Nach der dritten vierten Angabe passiert irgendwas im Meer, wo er ein bisschen an hier ausbricht und dann Birge in eine andere Richtung
01:15:38: habt.".
01:15:39: Das kann
01:15:39: bei Backen zur Katastrophe werden.
01:15:41: Ja, das ist mir auch
01:15:43: aufgefallen!
01:15:44: Du sagst im Buch auch ein Rezept ist für dich so der erste Satz einer Geschichte und ihr erzählt es dann frei zu Ende?
01:15:51: Und
01:15:52: dann hinterher sagst du aber auch, dass alle Rezepte in dem Buch wurden von meinem Küchen-Team mehrfach getestet, optimiert und verfeinert.
01:16:00: Das ist ja schon so ein bisschen widersprochen von deiner Philosophie und das wie du es dann hintergeschrieben hast die Rezepten.
01:16:06: Ja, dies war extrem wichtig weil ich bin ja mehr so der Soul Kitchen Koch.
01:16:10: Ich gehe in eine Küche, schaue was vor Ort und so betreibe ja unser Restaurant Und aus dem koche ich dann einfach.
01:16:18: Meistens sind es Blaue und so bieten wir Phasen übers Jahr unsere Speisekarte an, also Kat Blanche.
01:16:24: Wir gehen selber mit die Gäste auf eine Reise, die sagen uns was gefällt ihnen?
01:16:28: Was gefällt Ihnen nicht allergene
01:16:30: usw.,
01:16:30: und dann kochen wir extra für die Leute vor Ort.
01:16:35: Und mir war es halt wichtig oder die Challenge bei diesem Kochbuch war, dass das Rezept da funktioniert.
01:16:39: Darum habe ich einen regelrechten Kult betrieben und alle meine Köchinern, die mich so umgeben, hab ich immer Rezepte hinschmissen, sag ich bitte nachkochen, Ende Ergebnis präsentieren... Also dann hab' ich mein Netzwerk ordentlich gefordert muss man sagen.
01:16:56: Die mussten an der Geschichte wirklich zu Ende erzählen?
01:16:59: Ja
01:17:00: aber ist zum Beispiel nicht aufgefallen bei der Basta, die soll's unter Pfeife verfüllen.
01:17:06: Ja
01:17:08: gut!
01:17:09: So ist es.
01:17:13: Aber wo jetzt hier Kollege Linke gerade von dem Kochbuch gibt?
01:17:16: Gibt's denn ein Kochbuch, wo du sagst das entspricht mir und das ist ein Tipp, das kann ich empfehlen weil wenn ich so höre wie du mit deiner Philosophie... Ich weiß ja auch ob du die Splendido Bücher zum Beispiel kennst.
01:17:30: Die machen nur Rezepte ohne Mengenangaben.
01:17:33: Das war eigentlich meine Ursprungsidee.
01:17:36: Auch bei Kochbüchern war schon alles da.
01:17:39: Darum finde ich es auch sehr unkreativ, dass man ein Kochbuch in Juarezzeiten einteilt.
01:17:43: Aber das liegt halt auf der Hand.
01:17:47: Der Kochbuchmarkt ist teilweise stark übersättigt.
01:17:52: Das ist generell so wie eine Musikbranche.
01:17:56: Natürlich gibt's Sachen... die mich sehr interessieren.
01:18:00: Zum Beispiel weiß man spontan einfordert, was eine Lobby hat, ich kenne es wahrscheinlich schon, das ist die Heier-Molcho.
01:18:06: Was sie so macht, das interessiert mich sehr und zwar auch aus dem Grund weil es mir eher zu Frauen hinzieht, weil ich finde dass unsere Branche ein massives Frauenproblem hat ja?
01:18:19: Und darum finde ich gern die Frauen ein bisschen promotet und die Heir-Molfcho ist eine extreme Powerfrau, die mich fasziniert Und ich finde die Rezepte super.
01:18:28: Die sind richtig easy und haben trotzdem immer so Soul Food Charakter, ja?
01:18:33: Und man stellt immer in der Mitte vom Tisch schon jeder nimmt sich was er braucht und das ist so völkerverbindend, ja!
01:18:39: Das ist in heutigen Zeiten jetzt die gute Statement, finde ich.
01:18:43: Das ist etwas, was mich sehr interessiert.
01:18:44: Danke
01:18:44: dir auch schon bei uns.
01:18:45: Ja,
01:18:46: ganz lieblich.
01:18:49: Vielen Dank für das Gespräch, für deine Zeit... Ja, vielen Dank für eure Zeit.
01:18:54: Sehr, sehr gerne Patrick, das war es für dieses Mal.
01:19:03: War wieder eine sehr schöne runde Folge und wenn's euch gefallen hat wir wurden uns freuen über eine Befertung wo auch immer ihr das hört, Spotify oder Apple oder so Wenn
01:19:14: euchs
01:19:14: gefällt bewertet uns doch mit.
01:19:17: Ich weiß nicht, wie viel Stand da ist.
01:19:19: Es geht
01:19:20: bei fünf los!
01:19:22: Ja, bei uns
01:19:22: geht's bei
01:19:23: fünf Los
01:19:24: woanders ja
01:19:25: nicht.
01:19:25: Abonniert den Podcast.
01:19:26: Bitte
01:19:26: tut es.
01:19:27: Das würde uns sehr freuen.
01:19:29: und alle die Links zur Folge, die findet ihr in der Shownutz unter Kochbruchcheck.de
01:19:35: auf unserer Homepage.
01:19:37: Da findet ihr auch Rezepte aus dem Büchern, die wir hier vorgestellt haben Und
01:19:43: auf Social
01:19:44: Media in
01:19:44: den bekannten
01:19:45: Kanälen findet man
01:19:47: uns auch unter Kochbuchcheck
01:19:49: und wir freuen uns auf welchen Wege auch immer über Nachrichten.
01:19:53: Und wir sagen tschü, und
01:19:54: adjö!
01:20:02: Granit gefließt ist und vielleicht habt ihr gerade einen Salat nicht so was
01:20:10: vor.
01:20:11: Mag ja sein, dann haut
01:20:12: rein!
01:20:13: Und seht im Hintergrund
01:20:14: die Wale auf Lady
01:20:15: Siliken Helen,
01:20:16: die gerade Eier lebt oder
01:20:18: so.
01:20:20: Dann natürlich gar nicht weg.
01:20:23: Wir gehen jetzt kochen!
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